BuchBerlin 2019

Auch in diesem Jahr war ich wieder Teil der BuchBerlin und zum dritten Mal als Ausstellerin. In jedem Jahr bemühe ich mich, den Stand etwas besser aussehen zu lassen als im Jahr zuvor und so war ich glücklich, mein Rollup vom FESTIVAL FANTASIA wieder zum Einsatz zu bringen (ja, ich weiß um das fehlende Komma, aber es ist trotz Tippfehler hübsch). Auch mein zweiter Drache war wieder mit dabei und leistete Yngwie zwischen all den langweiligen, magieunfähigen Erdlingen Gesellschaft. Gemeinsam bewachten sie meine neueste kreative Untat: ein rotes Drachenei, das – wie sich das für die Vorweihnachtszeit gehört – selbstgebackene Plätzchen enthielt (ein Hoch auf Mütter, die für ihre Töchter ihre Backaversion überwinden).

Allerdings fing mein BuchBerlin-Abenteuer etwas anders an, als geplant: Ich hatte am Freitagabend in Ruhe aufbauen wollen, um dann Cassy – meinen Übernachtungsgast für die Messezeit vom Berliner ZOB abzuholen. Natürlich war der Bus ausnahmsweise nahezu pünktlich, während sich die Aufbauzeiten der Messe kurzfristig deutlich nach hinten verschoben (ich muss leider sagen, dass zwei Stunden am späten Abend keine angemessene Dauer und Zeit sind, damit alle Aussteller ihre Stände installieren und Waren verstauen können – zumal die Kapazitäten des Parkhauses auch ihre Limits haben).

Noch lustiger wurde es allerdings, als ich feststellte, dass an dem für mich vorgesehenen Platz keine Tische standen. Meine Buchung war schon viele Monate her und ich hatte ganz offensichtlich verdrängt, dass man für Tische extra hätte zahlen müssen und ich deshalb keine gebucht hatte. Mir blieb also nichts anderes übrig, als nach Ewigkeiten des Wartens nahezu unverrichteter Dinge wieder abzuziehen und am Messemorgen sehr früh aufzutauchen, um dann meine eigenen Tische aufzubauen.

Ich bin wirklich glücklich, dass ich Lillith, Sarah und Lexi an meiner Seite hatte, die mich bei meinem Pseudoaufbau tatkräftig unterstützten. Genauso wie Cassy am nächsten Morgen. Und Wunder über Wunder gelang es uns so tatsächlich, pünktlich einen schönen Messestand parat zu haben.

Und das noch dazu in bester Lage direkt am Eingang zur Haupthalle. Diese Position hätte ich jetzt gern immer zur BuchBerlin.

Und nicht zu vergessen: Ich hätte auch gern wieder so tatkräftige Helferlein wie Lillith und Cassy.

Sie haben mich sogar ab und an daran erinnert zu essen, damit ich zwischen all den normalen Menschen nicht so auffalle. Was auch auffiel: Ich hatte die BuchBerlin unterschätzt und so waren schon Sonntagmorgen zwei Nafishur-Versionen ausverkauft. Ein schönes und zugleich frustrierendes Gefühl. Schließlich will ich, dass Ihr alle, die Ihr danach fragt, meine Bücher signiert mit nach Hause nehmen könnt. Leider ging es dann teilweise nur noch via Bestellung (ich hoffe sehr, alle Bücher werden Euch noch vor Weihnachten erreichen) und ich musste mit Plätzchen und Postkarten über den Schmerz hinwegtrösten.

Da ich ja seit kurzem Norne bin, war es mir eine Freude, diesmal Teil der Nornenrallye zu sein. Bei einer literarischen Schnitzeljagd mussten Besucher unsere Rallye-Stände besuchen und sich auf die Suche nach Lösungsbuchstaben machen, um Bücher und andere schöne Dinge zu gewinnen. Eine wirklich schöne Idee, um Besucher dazu zu motivieren, möglichst viele Stände genauer unter die Lupe zu nehmen.

Darüber hinaus hielten beide Messetage je ein Highlight für mich bereit:

Am Samstagabend die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises im Foyer über der BuchBerlin und am Sonntagnachmittag meine Lesung aus Nafishur im Rahmen der BuchBerlin.

Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt, habe ich leider nicht gewonnen. Ich gratuliere aber meiner lieben Kollegin Nicole Böhm von Herzen und kann ihr Buch „Vermächtnis der Grimms“ nur ausdrücklich empfehlen. Es schmückt auch mein Bücherregal.

Und natürlich gratuliere ich auch allen anderen Gewinnern sehr. Auf der Website des DPP könnt Ihr sie nachlesen.

Ich hätte mir nur für die Gewinnerinnen und Gewinner eine etwas schönere Atmosphäre gewünscht. Ihr seht es ja auf dem einen Storybild. Eine unbeleuchtete Bühne zwischen zwei Notausgängen und eine leider nicht wirklich vorbereitete Laudatorin, die Namen und Titel falsch aussprach oder ganze Kategorien vergaß. Ich hoffe sehr, dass hier im nächsten Jahr mehr gelingt. Aber all das mindert weder den Preis noch die Preisträger und ich freue mich noch immer, es immerhin bis ins Finale geschafft zu haben – dank Euch!

Mein Sonntagshighlight war dann meine Lesung in eine Hotelsuite. Ich war ausgesprochen verblüfft, bei meinem Eintreffen tatsächlich ein volles Zimmer vorzufinden – noch dazu, da ich in lauter mir völlig unbekannte Gesichter sah.

Das muss ich vielleicht erklären. Ich freue mich natürlich auch immer, meine Stammleserinnen und treuen Blogger zu sehen. Aber eine Lesung zu halten, auf der mir völlig fremde Menschen den Raum füllen, das bedeutet: Diese Menschen sind gekommen, weil sie mein Buch kennenlernen wollen und nicht, weil sie mich kennen und gern haben. Das ist eine Ehre und hat mich sehr gefreut. 🙂

Ihr merkt also: Die Messe war kunterbunt und ereignisreich wie immer, einen Touch chaotischer, aber vor allem angefüllt von großartigen Menschen aus meiner Literaturbubble. Mich besuchten neben alten und neuen Leserinnen viele liebe Kolleginnen und Kollegen am Stand, Bloggerinnen, meine Agentin und nicht zuletzt Sabrina Back vom Radioplanet Berlin für ein kurzes, spontanes Interview.

Vielen Dank, dass Ihr alle Teil der Messe wart und sie einmalig gemacht habt. Allen Unwegsamkeiten und Orga-Problemen zum Trotz war es ein wirklich schönes Wochenende und ich kann es kaum erwarten, Euch alle in Leipzig wiederzusehen. Deshalb an dieser Stelle eine kleine Bildersammlung gegen den sicher bald eintretenden Messeblues. 

Habt Ihr noch Bilder von uns, die ich nicht habe? Dann schickt sie mir gern. Ich würde mich freuen.

Sincerely

 

P.S.: ACH JA! Wie konnte ich vergessen, das zu erwähnen? Die großartige erste Anthologie der Berlin Authors ist pünktlich zur Messer erschienen: „Großstadtgefühle – nächster Halt: Friedrichstraße“. Es war mir eine Ehre und Freude, ihr ein Cover zu verpassen. Wenn Ihr genau hinseht, dann findet Ihr sie in der Bildergalerie hier unter diesem Absatz. 😉

Mary Cronos

Autorin, Künstlerin, Podcasterin

Mary ist ein kreatives Chaos in Person. Neben ihrer Autorentätigkeit bietet sie ihren Kolleginnen und Kollegen auch Dienstleistungen wie Coaching und Beratung, Cover- und Werbedesign, Portrait- und Eventfotografie sowie Illustrationen an. 2019 startete sie darüber hinaus ihren Kreativpodcast Carpe Artes und zum 1.1.2020 Fakriro – die Messebühne für Selfpublisher.

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