Qualitytime

Ihr fragt mich in letzter Zeit immer häufiger, ob ich auch noch schlafe oder so. Schlafen. Pff. Das wird doch überbewertet. Genauso wie Pausen oder gar Urlaub. Was mich angeht, verzichte ich darauf tatsächlich schon seit langem. Ich war noch nie „einfach so“ im Urlaub. ABER ich habe zum Glück Freunde, die das wissen und die so eine heimtückische Art haben, mich zum „Urlaub“ zu zwingen.

Sie fordern beispielsweise solch soziale Verpflichtungen ein wie Zeit mit sich. Ergo kam ich in den letzten zwei Monaten ganze zwei Mal in den Genuss, mein heimisches Büro nicht für eine Convention oder Messe zu verlassen, sondern tatsächlich für jeweils einen Kurztrip.

Meine erste kleine Reise führte mich – schon im August – nach Travemünde (samt verschiedenen Abstechern in die Umgebung). Dank Clarissa, einer meiner ältesten Freundinnen, die an Urlaub oder andere Freizeit auch nur denkt, wenn ihr auffällt, dass ihr gegenüber lange keine mehr hatte. Soll heißen: Wir hatten diese Pause im Grunde beide dringend nötig.

Und wir haben das Maximum an Spaziergängen durch Schlossparks, Altstädte und am Stand entlang aus den wenigen Tagen herausgeholt. Am Abend wurde gemeinsam gekocht und dann kam der wichtige Teil: Das Aufholen von Serien-Defiziten auf Netflix und Co.

ABER während ich ihr strickt verboten hatte, sich Arbeit in Form ihrer Dissertation mitzubringen, brach ich meine eigene Regel direkt. 

Gut. Ich hab keine Dissertation mitgenommen. Aber ich war leider vorher nicht mit dem Artikel für der selfpublisher fertig geworden, von dem ich Euch gerade berichtete…

Ergo stand ich früher auf und ging später schlafen und holte auch sonst in jeder (eigentlich) freien Minute *lach* Zeit zum Arbeiten am Artikel heraus. Und dann habe ich Clari in die Sache noch mit reingezogen, weil ich ernsthaft hoffte, von Ihr ein hilfreiches Feedback zu bekommen (von Lillith aus der Ferne übrigens auch – und sie hatte nicht mal Pseudourlaub).

Der Trip war also von Schlafdefiziten und etwas Stress geprägt. Aber wenigstens hab ich mal von unterwegs gearbeitet. Das ist doch auch was, oder? Und die Bilder, die dabei entstanden sind! Ein paar seien Euch an dieser Stelle gezeigt.

Ach ja! Übrigens habe ich eine Entdeckung gemacht, die für mich ein klares Highlight des „Urlaubs“ war: In Lübeck gibt es ein Shopping Center, das Luv heißt! Und das hat sogar ein Thalia! Wie genial wäre es, wenn es Nafishur in dieser Filiale gäbe?! Ich meine: LUV! Nafishur in Luv! Das wäre ein ziemlich geiler PR-Gag.

(Wenn Ihr meine Begeisterung an dieser Stelle noch nicht versteht, dann lest einen von Nafishurs ersten Bänden. Am besten Cara. Das hilft immens dabei, meine Begeisterung nachzuvollziehen.)

Vor wenigen Tagen kam dann meine Studienfreundin Bianca auf den Gedanken, dass mein Trip nach Travemünde wohl kaum als Urlaub durchgehen kann und forderte daraufhin selbst einen Timeout ein. Also verschlug es uns nach Südthüringen, in die Nähe des Heimatorts meiner Mutter. Das Schöne: Ich kenne die Berge dort relativ gut aus meiner Kindheit, so dass wir sicheren Fußes so einiges an Wanderungen absolvieren konnten.

Selbst das Wetter spielte mit! Ein goldener Spätsommer erwartete uns und so konnten wir vor unserer Abfahrt sogar noch ein kleines Picknick rausschlagen. Ich kam sogar dazu, mal wieder zu lesen. Fühlte sich wie purer Luxus an – für ca. 48 Stunden war das tatsächlich sowas wie Urlaub.

Nicht zuletzt, weil das Wlan im Hotel defekt war. Das sorgte für schlechte Laune bei mir – aber eben auch für mehr „Freizeit“. Ich hab das durch noch mehr Fotos kompensiert – wenn auch meine Sonnenaufgangsbilder arg sabotiert wurden durch eine Freundin, die (sonst DIE Frühaufsteherin der Nation) hochgradig verschlief. Einem Sprint den Berg hoch sei dank, hab ich trotzdem noch ein paar Bilder hinbekommen. Natürlich lass ich Euch auch in die mal hineinlinsen.

Aber aus dieser Erfahrung heraus sage ich Euch: Einem kreativen Workaholic tut ihr KEINEN Gefallen, wenn ihr ihm die Möglichkeiten nehmt, seine Kreativität auszuleben. 😉

 

Sincerely

P.S.: Ich hoffe, dieses Jahr gibt mir noch die Chance, alle Bilder beider Kurzreisen zu bearbeiten. Dann werde ich Euch auf Flickr ein Best Off zeigen. Versprochen. 🙂 Denn beide haben so einiges an guten Motiven zu bieten gehabt.

Mary Cronos

Autorin, Künstlerin, Podcasterin

Mary ist ein kreatives Chaos in Person. Neben ihrer Autorentätigkeit bietet sie ihren Kolleginnen und Kollegen auch Dienstleistungen wie Coaching und Beratung, Cover- und Werbedesign, Portrait- und Eventfotografie sowie Illustrationen an. 2019 startete sie darüber hinaus ihren Kreativpodcast Carpe Artes und zum 1.1.2020 Fakriro – die Messebühne für Selfpublisher.

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