Welcome to my World

Tag: Buch

Ausblick in den Winter

by Mary Cronos

Sooo. Wie versprochen kommt nach all dem Aufgewärmten nun das Brandneue. Ein kleiner Überblick über das, was Euch erwartet.

BuchBerlin

Der nächste Termin, an dem wir uns sehen können, ist das Wochenende der BuchBerlin (23./24./25.11.). Da habe ich sogar einiges für Euch zu bieten. 🙂 Die BuchBerlin selbst ist nur am Samstag und Sonntag. Aber am Freitag beginnt sie mit der Tagung zur BuchBerlin, auf der ich in diesem Jahr Referentin sein werde. Mein Thema (Überraschung!): Weltenbau im Fantasy-Bereich.

„Die Fantasy-Autorin und Künstlerin Mary Cronos führt ein in die Methode des Weltenbaus, verrät Tipps, wie ihr eure Welt selbst kennenlernen und dann anderen vor Augen führen könnt. Warum muss selbst Fantasy logisch sein? Wie viel Recherche ist nötig? Wie kann unsere Sprache die Welt transportieren, die wir im Sinn haben? Die erfolgreiche Autorin gibt Hilfsmittel an die Hand, mit denen ihr Eure Welt entdecken, prüfen und wachsen lassen könnt.“

So steht es im Programm. Also muss es stimmen. 🙂 (Der Text stammt nicht von mir! *rot werd*) Mein Workshop startet übrigens um 15:15 und geht bis zur Kaffeepause um 16 Uhr.

Darüber hinaus findet ihr mich mit einem Stand 151 im Fantasybereich. Letzte bzw. Erste Reihe, letzter bzw. erster Stand – je nachdem von wo ihr guckt. 😀 Zur Sicherheit hab ich auch direkt mal den Standplan für Euch und hab dort meinen voraussichtlichen Platz (ich bin da vorsichtig geworden 😉 ) markiert. Übrigens, wenn ich richtig geguckt habe, stehe ich direkt neben dem Drachenmondverlag. Das kann lustig werden. 😀

UND weil ich immer was zu tun brauche und das Glück habe, ausgewählt worden zu sein, werde ich auch eine Lesung aus Houston Hall anbieten. Ich bin gleich die Erste also kommt am besten direkt zu meiner Lesung und dann nehme ich Euch mit in die Ausstellerhallen. Wie kann man besser in eine Buchmesse starten als mit einer Lesung? Also: Samstag, 10:30 Uhr lese ich aus Houston Hall! Kommt mit mir nach Schottland.

Wer – aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer – nicht zur BuchBerlin kommen kann, für den habe ich in Berlin noch eine weitere Möglichkeit:

Signierstunde

Am 08.12. signiere ich in der Thalia-Filiale im Forum Köpenick (direkt am S Köpenick) alles, auf dem mein Name steht. Nafishur, Houston Hall … Bücher, Leseproben, Postkarten … Wenn ihr noch ein literarisches Weihnachtsgeschenk braucht (für andere oder Euch selbst), wäre das die Chance, es besonders zu machen. 😉

Ich bin so glücklich, meine Bücher nun im Berliner Buchhandel finden zu können. Also nicht nur zum Bestellen, sondern so richtig zum Staunen und Anfassen. Und pünktlich zur Signierstunde habt ihr hier natürlich auch die Chance, meine wunderschönen Hardcover zu ergattern.

Wer noch nicht gesehen hat, wie ich signiere, der sollte wissen: Signieren, das bedeutet für mich nicht nur, meine Unterschrift in ein Buch zu schreiben. Für mich bedeutet das, meine Schreibfeder anzusetzen und meine Geschichte zu Eurer Geschichte zu machen – und sie dann für den intergalaktischen Versand (was Nafishur angeht) noch zu stempeln.

Houston Hall hat (noch) keinen eigenen Stempel. Aber dafür hab ich Lesezeichen dabei – zum Trost. 😉 Und vielleicht auch ein paar Plätzchen.

Werbeideen, Social Media und Nafishur

Was soll ich sagen, vielleicht merkt ihr es auch: Es wird spannend. Meine Events werden Buchlastiger. Auf Instagram habe ich nun einen separaten Autorenaccount, an meiner Facebookseite hängt die Gruppe Marys Leselounge. Es gibt Postkarten aus Nafishur und ein Feuerdrache bewacht fortan meinen Schreibprozess.

Ihr kennt meinen Buchtrailer zu Houston Hall. Als ich Nafishur Praeludium veröffentlichte, wusste ich nicht mal, dass ich sowas kann. Trailer. Aber nun ist das etwas anderes. Und deshalb bekommt auch Nafishur einen solchen. Und was das widerum heißt, könnt ihr Euch denken: Endlich, endlich, ENDLICH rücken die zwei zweiten Bände in greifbare Nähe. Ich bin das Vertrösten selbst satt und ich sehe mit Schrecken, wie schnell die Zeit voranschreitet. Das warten soll endlich ein Ende haben.

Allerdings habe ich mir vorgenommen, erst dann ein Datum bekannt zu geben, wenn der letzte Satz geschrieben ist. Danach stehen Lektorat und Korrektorat, Testleser und die Einarbeitung all dessen an – und das Füllen der QR-Codes (passiert gerade auch schon so nebenher). Wenn ihr dann

endlich Nafishur Custos Abest Cara und Nafishur Custos Abest Dariel in den Händen haltet, werdet ihr vielleicht verstehen, weshalb mit diese Bücher „etwas“ Zeit gekostet haben. Und mit noch mehr Glück werdet ihr der Meinung sein, dass sich das Warten gelohnt hat.

Ich hoffe auch, dass meine Hardcover ein angemessenes Trostpflaster für Euch sind. Dieses drachige M ist übrigens mein neues Autorenlogo. Wie findet ihr es?

War sonst noch was?

Ach ja! Seht mal, was ich da zeichne, wann immer ich eine Minute fern ab von Bildschirmen brauche. Erkennt ihn jemand? Schwarze, strubbelige Haare kommen da gerade. In der Hand hält er einen Dolch, dessen Fleur de Lisle man leider gerade nicht mehr sehen kann. … Genau! Dariel. Und von Euch aus gesehen hinter ihm, an seiner Schulter hängt jemand, dessen feuerrotes Haar in einer Schwarz-Weiß-Zeichnung leider nicht zur Geltung kommt.

Ihr denkt: Nett, aber wozu? Der eine oder die andere von Euch hat vielleicht in letzter Zeit meine neuen Visitenkarten bewundert. Spaßenshalber habe ich gesagt, dass das die reinsten Sammelkarten sind und tatsächlich nutzen einige von Euch die Chance, mich auf verschiedenen Events anzusprechen, um immer wieder eine neue zu bekommen (für die Unwissenden unter Euch: es gibt zehn verschiedene Cover auf meinen Karten, die die verschiedenen Arten meiner Kunst und Bücher symbolisieren). Nun. Was wäre, wenn es zu Nafishur wirklich Sammelkarten gäbe? Mit Zeichnungen der Charaktere, der Drachen, der Feuer-Nafish und Wesen und Pflanzen von dort? Was wäre, wenn man diese Karten sammeln könnte? Und wenn sie sich vielleicht sogar zum Spielen eignen würden?

Ich hab da so meine Träume. Mal sehen, was davon sich realisieren lässt.

Darüber hinaus: Habt ihr Euch eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, wie ihr – wenn Nafishur II dann draußen ist – in diese Fremde Welt mitkommen sollt? Immerhin ist es eine andere Welt und soviel darf ich verraten: Man muss wenigstens in xter Generation aus Nafishur stammen, um dorthin zurückkehren zu können. Normale Menschen werden vom Port zurückgeschleudert.

Wie nützlich wäre es da, wenn es einen Passport gäbe, der Euch als Nafish ausweisen würde?

Nun ja… aber das ist eine andere Geschichte, die ich Euch vielleicht beim nächsten Mal erzähle. 😉

Motivationsmonster

An dieser Stelle möchte ich Euch gern Grozz vorstellen. Grozz ist mein Monster. Mein Motivationsmonster. Groß frisst Worte. Am liebsten knabbert er an Geschichten mit Gewicht. Nun, Nafishur wiegt schwer mit einer ganzen Welt und zwei mal sieben Bänden am Ende. Statt offiziell den NaNoWriMo mitzumachen, habe ich Grozz adoptiert. Er will täglich gefüttert werden. Was mich – so ich Grozz glücklich sehen will – dazu zwing, täglich genug zu schreiben.

Und wer könnte so ein süßes Monster traurig machen wollen? Also drückt Grozz die Daumen, dass ich täglich seinen grozzen Bauch mit vielen Worten füttern kann und er nie Hunger leiden muss. Desto satter Grozz ist, desto schneller bekommt ihr Nafishur II. 🙂

Eine herzliche Einladung übrigens an alle Schreiberlinge unter Euch (egal ob Autoren oder Blogger oder Hobbyphilosophen): Schaut doch mal in die Adoptionsliste. Vielleicht gefällt Euch ja auch ein Monster, dass Euch zum Schreiben motiviert. Es gibt auch Monster, die Zeit und Aufmerksamkeit brauchen und keine Worte. Manche sind täglich hungrig, andere nur einmal in der Woche.

Die Schreib-WG

In meinem Messebericht versteckt, habe ich Euch von der Schreib-WG berichtet. Jenem coolen Autorengrüppchen, das sich etwas ganz besonderes ausgedacht hat.

Nun, sie planen bereits weitere gruselig-schraurige Erscheinungen. Diesmal in Berlin. Und auch wenn die Schreib-WG diesmal nicht so lange gastiert, wie beim ersten Mal, so freue ich mich doch riesig über den Besuch der Vier in meiner Stadt. Und natürlich wird es mir deshalb eine große Freude sein, sie bei ihrem Meet&Greet wieder heimzusuchen.

Wer weiß, was diesmal für Bilder entstehen.

Herzliche Einladung an alle, die ein cooles Meet&Greet der Bücherliebenden miterleben wollen. Ihr seid alle eingeladen: 13.-17.12. werden sie in Berlin wohnen und schreiben und zum Höhepunkt kommt wieder das Meet&Greet dazu: Samstag 11-13 Uhr im Thalia im Ringcenter (II).

Und damit seid ihr jetzt auch über alles, was kommen wird, im Bilde. Zumindest, soweit es mich betrifft und ich bereits davon weiß. Ich hoffe, mein Programm gefällt auch Euch und wir sehen uns bei der einen oder anderen Gelegenheit.

Sincerely

Kleine Werbeunterbrechung

by Mary Cronos

Für mich ist das zwar eher der Reformationstag, aber Happy Halloween!

Achtung, Achtung! Wir unterbrechen diesen lange überfälligen Report für eine wichtige Nachricht:

Nafishur ist in den letzten Tagen klammheimlich zu 100% zu BoD gezogen. Das bedeutet zum einen, dass ihr Nafishur nun auch als Ebook auf Eurem Tolino lesen könnt. Zum anderen – und das ist das Tolle: Nafishur ist heimlich, still und leise als HARDCOVER erschienen. Denn 100% heißt für mich: In jedem Buchformat. Ich habe Dariel und Cara nochmals komplett neu lektoriert, korrigiert, gesetzt und jedes einzelne Kapitel verziert. Auch die Cover wurden rundumerneuert. Ich hoffe sehr, sie gefallen Euch.

Die ersten Exemplare sind am Wochenende bei mir eingezogen und können es kaum erwarten, den Besitzer zu wechseln! Bis dahin bewacht sie Yngwie mit größter Sorgfalt. Was es mit meinem wunderschönen Feuerdrachen auf sich hat, das erfahrt ihr morgen, wenn ich von der Buchmesse berichte.

Übrigens: Die Berliner unter Euch können sich das Porto eigentlich sparen. Auch, wenn es ein Weihnachtsgeschenk werden soll. Warum, das werde ich Euch am Ende meiner kleinen Reportage verraten. 🙂 Autoren lieben schließlich Spoiler.

Wichtige Unterbrechungen sollten nicht zu lang sein. Das Wichtigste ist Euch nun bekannt und ich hoffe, die Hardcover-Nerds unter Euch freuen sich ebenso sehr wie ich!

Ich hab gestern übrigens noch ein paar illustre Bilder gemacht. Mit Yngwie, mit diesen wunderschönen Handcovern und mir. Meine liebe Mutter hat wieder lebendes Stativ gespielt und was soll ich sagen: Langsam hat sie den dreh raus. 🙂 Was meint ihr?

Sincerely

P.S.: In den letzten Tagen hat Amazon meine Ebooks noch nicht richtig mit angezeigt. Offenbar wird mir etwas nachgetragen, dass ich das Ebook von Amazon zu BoD verlegt habe. Wir sind bereits dabei, das zu regeln. Also etwas Geduld mit den digitalen Nafishurs (oder tröstet Euch einfach mit einem Hardcover 😉 )

Sowas wie Urlaub

by Mary Cronos

Sowas wie Urlaub. Joa. Konfuzius sagte „Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr arbeiten.“ Na, wenn das so ist, brauche ich wohl keinen Urlaub mehr. Und ja, da ist etwas dran. Wenn wir uns für einen Job aufreiben, der uns keine Freude bereitet, dann haben wir Stress. Arbeiten wir aber an dem, was wir lieben, dann ist es Leidenschaft für unser Ziel, Hingabe für unsere Aufgaben.

Aber auch Arbeit, die Spaß macht, erschöpft. Vor allem, wenn sie zu 90% vor einem Bildschirm stattfindet. In diesem Jahr hatte ich die Chance, viele wundervolle Orte zu besuchen und das will ich Euch nicht vorenthalten. Ich konnte beinah täglich schreiben und habe trotzdem viel gesehen, neue Eindrücke gesammelt und Ideen entwickelt und natürlich tausende von Fotos gemacht. Ein paar davon habe ich kreuz und quer zwischen diesen Text geworfen. Die ersten drei stammen zum Beispiel aus Heringsdorf an der Ostsee, Amsterdam in den Niederlanden und Rom im bella Italia. Die Filmstreifen trennen dabei meine einzelnen Reisen voneinander. Und jeder Teilbericht endet mit einem Link zu mehr Fotos. 🙂

Aber ich warne Euch. Heute konnte ich mich wirklich nicht kurzfassen.

Roma

Und mit Italien fange ich jetzt einfach mal an. Dort war ich mit meiner lieben Mutter. Sie war noch nie zuvor so weit weg von ihrem Zuhause. Sie ist noch nie geflogen – nicht mit einer Passagiermaschine dieser Größe. Und ja, sie hat Höhenangst. Als wir auf dem Rückflug über den Alpen in ein Gewitter fliegen und wie ein Blatt im Wind trudelten, meinte sie nur: „Och, das hab ich mir schlimmer vorgestellt.“ Knallhart.

Es hat mir eine unglaubliche Freude gemacht, diese wundervolle Stadt Rom zu entdecken. Für mich war es das dritte Mal dort. Trotzdem sind wir als Teil einer Reisegruppe unterwegs gewesen. Aber meine Ortskenntnis war nicht nur für meine Mutter nützlich (wir haben uns doch ab und an abgeseilt und auf eigene Faust die Stadt erkundet), sondern auch für die Reiseführerin. Ich wurde schnell zu einer Art zweitem Guide und die (100%!) Senioren um mich herum waren so froh, jemanden zu haben, der Englisch sprechen konnte.

Ich hatte meinen Spaß und die anderen auch. Es war eine wunderschöne Zeit mit meist perfektem Wetter. Und diese Reise ist nun schuld daran, dass meine Mutter inzwischen einen Senioren-Englisch-Kurs besucht und jetzt jedes Jahr mit mir ein anderes Land sehen will. 2019 haben wir uns UK vorgenommen. Mal sehen, was genau es werden wird. Vielleicht werde ich endlich Dirleton besuchen können. Dann kann ich da wandeln, wo ich meinen Anthony und meine Mary  schon seit Monaten herumirren lasse.

Rom ist für mich etwas ganz Besonderes. Das erste Mal war ich zu meiner Schulzeit dort. Das zweite Mal während meines Studiums und nun während meines Berufslebens. Diese ewige Stadt begleitet mich also gewissermaßen durch alle Etappen meines Lebens. Und jedes Mal sehe ich etwas mehr als beim Mal davor. Seien es die imposanten Ruinen, zu denen ich schon so viele Referate gehört und gesprochen habe (und viel zu viele Texte von römischen Schriftstellern übersetzt habe), oder die Natur, die die kalten Steine mit Leben überflutet. Seien es Geheimtipps in schmalen Gassen und kleinen Gärten oder Klassiker, die noch immer nicht alle von mir gesehen wurden.

In diesem Jahr habe ich es beispielsweise endlich auf die Engelsburg geschafft und auf die „Schreibmaschine“ (da sollte jeder Autor mal gewesen sein 😉 ). Während ich zum dritten Mal dem Petersdom aufs Dach stieg, habe ich mich und meine schlechte Kondition ein weiteres Mal verflucht und oben angekommen erschöpft, aber stolz die Aussicht genossen. Auf dem Forum Romanum haben die Rosen geblüht, es war wunderschön. Bei meinem ersten Besuch war alles staubtrocken und beim zweiten Mal hatte es geregnet (und wir hatten uns in Nischen versteckt, um trotz Regen Skizzen machen zu können). Es gab also Premieren, wichtige Wiederholungen und auch solche Momente, die einmalig waren, obwohl sie – rein theoretisch – nichts Neues brachten.

Ich glaube, das ist einer dieser Momente, in denen man bemerkt, dass auch nach der xten Wiederholung das Leben immer noch etwas Neues für uns hat; dass es sich lohnt, genauer hinzusehen, selbst wenn wir glauben, dass es sich nicht lohnt. 🙂

Übrigens habe ich natürlich mehr Bilder gemacht als diese paar hier. Wenn ihr mal etwas stöbern wollt, dann folgt einfach diesem Link hier zum Rom-Ordner auf meinem Flickr-Account.

Zoutelande / Zeeland

Meine zweite Reise in diesem Sommer führte mich zusammen mit meiner lieben Mutter (wie gesagt, das Reisefieber hat sie voll erwischt und so schenkte ich ihr eine Reise zum Geburtstag) und meiner lieben Tatjana in die Niederlande. Es ist lange her – mehr als zehn Jahre – dass ich das letzte Mal dort war. Und ich muss sagen: Ich habe mich aufs Neue in dieses Land verliebt. Ich bin noch nie zuvor so vielen offenen, freundlichen, gut gelaunten und toleranten Menschen auf einmal begegnet. Die Niederlande fühlen sich an wie eine landesweite riesige Convention (denn nur von Conventions kenne ich dieses Gefühl von Verbundenheit, guter Laune und Offenheit). Und Leute: Sowohl meine Mutter als auch ich sind Deko-Nerds hoch zehn und in den Niederlanden scheint jeder so zu sein wie wir! Jedes Haus, jeder Garten – egal wie klein – war wunderschön hergerichtet. Gewissermaßen bot jede Tür ein eigenes Postkartenmotiv.

Ihr könnt Euch sicher sein: Ich will wieder hin. Und ich weiß auch schon wann: Seit ein paar Jahren feiere ich meinen Geburtstag nicht mehr mit Parties (ich werd alt, aber „Party“ traf es noch nie wirklich) oder ähnlichem, sondern bin einfach weg. Und so weiß ich schon jetzt, dass ich meinen nächsten Geburtstag Ende März in Amsterdam verbringen werde. Ich kann es kaum abwarten!

Aber ich greife voraus. Ja, wir waren auch in Amsterdam. Aber erst am Ende unserer Reise. Am Anfang waren wir auf Zeeland. Genaugenommen an seinem südwestlichsten Zipfel in Zoutelande. So hübsch! Wir hatten dank Tatjana ein süßes, kleines Ferienhaus mit einem Garten. Jeden Morgen saß ich im Garten – oder am Meer – und habe geschrieben. Gut, „Morgen“ trifft es auch nicht so ganz. Eher: Jeden Vormittag, viele Abende und einige Nachmittage. Und an einem dieser Morgende hatte ich plötzlich Besuch. Ich schrieb gerade aus Caras Sicht an einer Szene mit Aby, als plötzlich etwas maunzend um meine Beine strich: Eine hübsche, schwarze Katze. Eine Aby! (Im letzten Filmstreifen hier ist ein Bild von ihr zu sehen.) Aby gefiel es so gut bei uns, dass sie gar nicht mehr gehen wollte. Selbst als wir von unserem Tagesausflug nach Hause kamen, lag sie noch immer gemütlich auf der Bank im Garten und hatte nur einen vorwurfsvollen Blick für uns übrig. Wie hatten wir sie nur so lang allein lassen können?

Als uns Tatjanas (und inzwischen auch meine Freundin) Alwy besuchte, kam dann auch einer der Gründe, weshalb das alles nur „sowas wie Urlaub“ ist. Neben all den Natur-, Architektur- und Landschaftsfotos, die ich demnächst in Designs, Poster und Kalender verwandeln werde, stand auch ein Fotoshoot am Strand an. Es hat super viel Spaß gemacht – auch oder vielleicht gerade, weil wir beide vollen Einsatz gezeigt haben und dafür mehr als einmal von den Wellen geduscht wurden. Hier übrigens ein paar Bilder vom Shoot.

Die Zeit in Zoutelande und allen anderen kleinen und größeren Orten auf Zeeland war wunderschön – und so, so Bild lastig. Ich würde wahnsinnig gern Kalender aus den Bildern machen. Wenn ihr gleich einen Blick auf die Bilder werfen werdet, dann verratet mir danach doch: Würde Euch ein Kalender oder ein Poster etc gefallen?

Wir haben Middelburg gesehen, Oostkapelle, Westkapelle, Domburg und Veere. Ein Ort hübscher als der andere. Und mit allen Orten verbinde ich nun etwas Besonderes. Mit Veere mein erstes Knöllchen (das war unfair, muss ich sagen. Es war voll und chaotisch und in keinem Auto lag ein Parkticket. Zu der Zeit wussten wir noch nicht, dass das in NL alles digital läuft. Und so warte ich nun auf weniger schöne Post aus den Niederlanden). Darüber hinaus war Veere – trotz des einzigen Schlecht-Wetter-Tags ganz zauberhaft. Gassen und Gärten, wie sie nur einem Fantasy-Roman entsprungen sein können. Zwischen Oostkapelle und Domburg liegt das Kasteel Westhove – früher ein Wasserschloss, heute ein Hostel -, umgeben von einem traumhaften Park. Wir haben uns vorgenommen, das nächste Mal zu kommen, wenn gerade die riesigen Rhododendronsträucher blühen (ein Teil des Waldes/Parks bestand nur aus denen). Ich glaube, dieses Kasteel stellt das perfekte Schreibexil dar. In Westkapelle werde ich vor allem den leckeren Italiener nicht vergessen. Wir sind von Zoutelande bis Westkapelle (und wieder zurück) gelaufen und waren dementsprechend hungrig. Es war so, so lecker! Middelburg ist etwas größer und bildet schon sowas wie das Zentrum von Zeeland. Es war gerade Markt, als wir da waren, und so war es ziemlich voll. Und Middelburg ist Schuld daran, dass ich zwei ganz handfeste Erinnerungen an diese Reise besitze: Zum einen habe ich in einem kleinen Antiquariat eine viel zu preiswerte, schöne alte Kamera gekauft. Zum anderen bin ich über eine Buchhandlung hergefallen (Was? Aber Mary, das ist doch alles auf Niederländisch!). Nun ja … Im Rahmen meiner Recherchen für mein Krimi-Projekt stieß ich auf einen niederländischen Illusionisten, der mich mit seinen „Illusies“ inspiriert und begeistert. Und rein zufällig hat er auch mit seinem Partner in Crime ein Buch herausgebracht, in dem er viele Illusies und Mindfucks erklärt. Perfekt für mich. Und mit etwas Übung ist Niederländisch wirklich nicht schwer. Ergo hab ich die Gunst der Stunde genutzt und mir sein Buch geholt. Wie der Kerl heißt, wollt ihr wissen? Victor Mids. Vor einer Weile hatte er auch mal ein paar Folgen seiner Serie in Deutschland gedreht. Da hieß sie Mindmagic („Mindfck“ war uns prüden Deutschen offenbar zu provokant – in Sat1 . . .). Aber ich schweife ab!

Amsterdam

Da unser Trip durch die Niederlande zwei Hauptstationen hatte – Zoutelande und Amsterdam -, teile ich meinen Bericht an dieser Stelle. 🙂

Ich kann nicht ansatzweise alles aufzählen, das ich erlebt habe. Aber ich wollte wenigstens ein paar Anekdoten mit Euch teilen. Morgen ist mein Bericht wieder kürzer. Versprochen.

Zum Ende unserer Reise hin (und mit Blick auf den Geburtstag meiner Mutter) zog es uns weiter nach Amsterdam. Mit einem kurzen, chaotischen Zwischenstop in Utrecht, wo ich kurzzeitig Panik schob, als wir Gabriel Bluewing zu Cronos I (oder kurz: mein Auto) nicht mehr fanden. Google hatte die Marke irgendwie falsch gesetzt gehabt und als das Navistimmchen sagte „Sie haben ihr Ziel erreicht“, war mein Auto nirgends zu sehen. Letztlich gelang es uns natürlich doch noch, unsere Schritte zurückzuverfolgen und Bluewing zu finden. Puh! Das hätte den „Urlaub“ ziemlich ruiniert.

In Amsterdam erwartete uns schönster Sonnenschein. Kein Wunder, dass wir am Abend einen Hitzestich hatten. Aber es war doch nur so wenig Zeit für so viel Stadt! Dementsprechend: Ich freu mich auf einen kühleren Besuch im März. Aber für ein erstes Kennenlernen war es toll. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Deshalb wählten wir auch die Hop-On-Hop-Off-Tickets und fuhren bei jeder Gelegenheit durch die Grachten. Mein Lieblingsgag vom Fahrer unseres Wassergefährts: Es heißt, die Kanäle sind drei Meter tief: Ein Meter Wasser, ein Meter Matsch und ein Meter Fahrräder. 😀

Und ja: Wenn Du ein Fahrrad hast, dann bist Du der King in NL. Egal ob auf dem Land oder in der Stadt.

Wie dumm, dass ich kein Fahrrad hatte.

Überlebt hab ich zum Glück trotzdem. Und fasziniert mehretagige Fahrrad-Parkhäuser neben architektonischen Glanzstücken bewundert. Man kann sagen: Die Niederlande sind Mary-freundlich. Ich konnte viel Schreiben, hab tolle Fotos machen können, hatte ein schönes Fotoshoot und hab unglaublich viel Inspiration mitgenommen. Und wenn ihr noch ein paar besagte Bilder sehen wollt, dann schaut doch wieder in den passenden Flickr-Ordner.

Übrigens: Wenn man zum Sightseeing verreist, kann man ja gar nicht genug sehen. So haben wir auf dem Hinweg noch Xanten mitgenommen und auf dem Rückweg die Burg Linn in Krefeld. Beide sind den Besuch definitiv wert und vor allem Xanten hat uns total beeindruckt. Dort wird nach und nach ein römischer Ort ausgegraben und auf und um die Ruinen herum entstehen einzelne Gebäude (klassische Wohnhäuser, Tavernen, Tempel etc) wieder neu und begehbar. Wir haben in einer echten römischen Taverne gespeist. Nach neun Jahren Lateinunterricht und dann nochmal so langem Studium eine ziemlich coole Erfahrung. Ich hab früher in Italien und Griechenland, sowie Syrien, Ägypten und Klein Asien viele Ausgrabungen gesehen. Aber zu erleben, wie das Ganze wirklich „lebendig“ aussieht und funktioniert, ist nochmal was ganz anderes. Solltet ihr noch nicht wissen, was ihr bei Eurem nächsten Tagesausflug unternehmt: Schaut mal vorbei. Es macht Spaß und ihr lernt was dabei. 🙂 Übrigens dank vieler Spiel- und Lernmöglichkeiten auch toll für Kids!

Natürlich ist meine Kamera auch dort zum Einsatz gekommen: Xanten und Burg Linn.

Zingst / Born am Darß

Man könnte meinen, gegen diese beiden Reisen können meine kleinen, kurzen Intermezzi an der Ostsee nicht ankommen. Doch schön und literarisch sowie fotografisch ergiebig waren sie trotzdem. Mein erster Kurztripp führte mich mit meiner lieben Freundin Clari in die Umgebung von Zingst. Einem kleinen Paradies für Fotografen. Ich habe es noch nie zu Horizonte Zingst geschafft (stets ein ungünstiges Timing in Anbetracht meiner anderen Cons). Aber dieses tolle Fotografie-Event hat mich neugierig gemacht und als Clari (ebenfalls ein Workaholic ohne ein Verständnis für das Wort „Pause“ oder „Urlaub“) fragte, ob ich auch mal eine kurze Alltagspause gebrauchen könnte, fuhren wir spontan an die Ostsee nach Zingst. Oder genaugenommen nach Born am Darß.

Wir haben die halbe Fast-Insel erkundet: Ahrenshoop (der anscheinend einzige Ort dort mit Handyempfang – am Strand jedenfalls), Prerow (einem Urlauber unfreundlichen Ferienort), Wiek am Darß (unser Nachbarörtchen) und natürlich Born am Darß selbst. Und wir haben den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unsicher gemacht. Eigentlich hatte ich ja nach Zingst gewollt. Aber um uns herum war es so schön, dass ich nicht bis nach Zingst gekommen bin. 😀 Das nächste Mal dann.

Unser sehr kurzer Kurztrip wurde musikalisch begleitet durch ein großes Unwetter mit Donner und Krachen und heulende Sturmböen. Aber zwischendurch gab es genug Sonnenschein und Sternenglanz für ein paar schöne neue Bilder. Die schönsten Bilder entstanden dabei an unserem ersten Abend und an unserem letzten Morgen. Am Abend mit einem Segelboot direkt vor der untergehenden Sonne – ein Traum in Kitsch und Glutrot. Am Morgen gab es bei Sonne und Sturm beeindruckende Wellen. Ich bin auf den Wellenbrechern weiter ins Wasser gelaufen für bessere Bilder. Und was soll ich sagen: „ins Wasser“ traf es leider besser, als ich geplant hatte. Denn die Sturmflut hat doch höhere Wellen produziert, als ich geahnt hatte… Mein einziges Ziel: Rette die Kamera! Ich stand also mit zusammengekniffenen Augen auf Holzpfosten zwischen sehr hohen Wellen und hielt die Kamera weit über meinen Kopf.

Wir haben es beide gut überstanden. Aber was für ein Abenteuer! (Übrigens ein Abenteuer in Weiß, was die Dusche noch etwas … unangenehmer machte …)

Wie schon angedeutet, war unser Besuch in Prerow eher enttäuschend. Irgendwie hatte dort offenbar niemand ein Interesse daran, Geld zu verdienen. Das Tourismusbüro kannte die Zeiten der Kutschen und Tingelbahnen nicht. Cafés und Restaurants hatten über Mittag zu. Und Geschäfte räumten trotz interessierter Kunden noch vor Ladenschluss alles zusammen und verschlossen ihre Türen. Irgendwie kamen wir uns seltsam unwillkommen vor.

Born am Darß – Heimat unserer Ferienwohnung – war da ganz anders. Ein idyllisches Örtchen, das größer ist, als man denkt. Und lauter kleine Überraschungen für seine Besucher bereithält.

Vom Nationalpark hatten wir nicht so viel. Das war am Tag bevor das Unwetter am Abend über uns hereinbrach. Dementsprechend war überall eine Affenhitze. Vor allem am Strand. Der Rundwanderweg um den Leuchtturm wurde deshalb von uns drastisch gekürzt. Wir haben uns lieber auf die Waldstücke konzentriert. Schatten ist ein nicht zu unterschätzendes Gut.

Was für Bilder ich unter vollem Einsatz fabriziert habe, könnt ihr in diesem Flickr-Ordner sehen.

Heringsdorf

Wie ihr merkt, hat es mir die See in diesem Jahr besonders angetan. Es zog mich noch einmal mehr an die Küste und wieder war es die Ostseeküste. Genauer: Heringsdorf auf Usedom.

Zuhause waren die letzten Monate vor allem voller Design-Aufträge und ich kam viel seltener zum Schreiben, als ich es geplant hatte. Umso wichtiger war mir, dass ich trotzdem einen Weg finde, mit Nafishur voranzukommen. Da schlug mir meine Mutter ein Schreibexil vor. (Ich habe ja den Verdacht, dass es ihr einfach Spaß macht, mit mir zu verreisen, aber das kann ich auch nur zurückgeben.)

Die Folge ihrer Idee zumindest, war ein sehr kurzfristiger Ausflug nach Heringsdorf. Unsere Nachbarin kam mit ihrer Tochter von dort wieder und schwärmte, bis wir kurzerhand unsere Koffer packten. Und das Unterfangen gelang: Sowohl das Hotel, als auch der Strand (abends/nachts) boten wunderbare Plätze zum Schreiben. Vor allem das Hotel war wirklich eine Überraschung. Sommerterreassen, Sommergarten und Wintergarten, x kleine Nischen und Ecken, wo man wunderbar in andere Welten abtauchen konnte. Und da das Wetter recht gut war, war der Wintergarten vollkommen leer: Ein gläserner Palast auf dem Dach des Hotels, der komplett begrünt war. Ich kam mir vor wie in Nafishur.

Und ich habe meiner Mutter ein bisschen Fotografie beigebracht. Auf diese Weise entstanden so einige Bilder von mir beim „Schreiben“, die überhaupt nicht gestellt sind. Niemals nicht. Ich guck immer so, wenn ich schreibe. 😀 Aber so habe ich endlich mal ein paar nette, neue Bilder für meine Websites und Social Medias. Ich finde, meine Mutter hat sich wirklich gut geschlagen. Ihr Metier ist eigentlich die Leinwand (ich liebe ihre Bilder und muss sie Euch mal zeigen bei Gelegenheit) und meine Kamera war ihr zu schwer und kompliziert. Dennoch hat sie das wirklich gut hinbekommen. Ich bevorzuge mich eigentlich hinter der Kamera und so ist es gar nicht so einfach, es hinzukriegen, dass ich sage: Ja, das gefällt mir.

Und natürlich hab ich auch selbst fotografiert. 🙂 Vor allem am Abend und bei Nacht. Was meine Mutter und ich so festgehalten haben, das zeige ich Euch hier.

Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Umweg gemacht und sind noch nach Stralsund gefahren. Wir mussten feststellen, dass es beinah zehn Jahre her war, dass wir das erste und letzte Mal im Ozeaneum waren. Und es hat sich gelohnt, wieder hinzugehen. Man kann dort wirklich ausgesprochen coole Unterwasserfotos machen. Hier findet ihr ein kleines Best Off. Ich kann einen Besuch dort nur empfehlen – jung und alt. Alles ist behindertengerecht und ausgesprochen kinderfreundlich. Es gibt unendlich viel zu entdecken.

Traurig und verdammt gut gemacht fand ich ein Aquarium zwischen denen mit all den seltenen Fischen und anderen Meeresbewohnern, in dem etwas anderes schwamm: Von weiten dachtest Du „oh, Quallen, cool!“ und dann bist du näher rangegangen und musstest erkennen: Nein, das ist Plastikmüll. In x Formen und Farben. Und daneben hingen Schilder wie bei den anderen Becken. Mit Erklärungen zu den einzelnen Müllstücken. Wie lange der Müll braucht, um zersetzt zu werden. Wie viel davon in den Weltmeeren schwimmt. Wie schädlich Mikroplastik ist. Etc.

Traurig. Aber ein sehr kluger Zug vom Ozeaneum, wie ich finde.

Berlin

Meine letzten Worte in diesem Bericht gelten meiner eigenen Stadt. Zufällig wohne ich in einer Stadt, die für viele andere ein Urlaubsziel ist. Was man täglich um sich hat, das scheint selbstverständlich zu werden.

Gar nicht gut.

Und gar nicht richtig.

Ihr müsst Euch nicht nach Rom oder Amsterdam sehnen. Schaut Euch um. Auch das eigene Zuhause kann Oasen und Geheimnisse bieten. Mir fällt das immer dann auf, wenn ich Freunde zu Gast habe, denen ich meine Stadt zeige. Dann werde ich zum Touristen. Im letzten Jahr war es meine liebe Arantza, der ich meine Stadt zeigte (ehemals aus Spanien, lebt sie heute in München). Und diesmal war es meine liebe Sammi, die mich besucht hat. Sie ist Neuseeländerin und hat einen Europatrip gemacht, der es in sich hatte. Sie hat mir versprochen, bald wieder zu kommen.

Außerdem habe ich mit meiner Mutter die Botanische Nacht besucht. Das hatte ich schon seit Jahren vor. Es sind einige schöne Bilder entstanden. Aber ich muss ehrlich sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand, der einmal in den Gärten der Welt am anderen Ende Berlins war, wieder in den Botanischen Garten geht. Im Vergleich ist er leider irgendwann im Laufe der Zeit hängengeblieben.

Damit bin ich für heute am Ende angekommen. Ich hoffe, ich habe Euch nicht erschlagen. Sollte ein Link nicht funktionieren (nicht ohne Anmelden zB), dann sagt bitte Bescheid. 🙂

Morgen habe ich eine kleine Überraschung für Euch. Und ich verspreche, da fasse ich mich kürzer. 🙂

Sincerely

Magische Buchmesse und Bücher auf der Magiccon & Eventupdate

by Mary Cronos

Ich werde mich wohl nie bessern. Ist es zu glauben, dass wir nun schon mitten im Mai sind? Wo ist die Zeit hin? Ging es Euch auch so oder rast sie nur bei mir? Seit einem guten Monat will ich jetzt schon meinen Bericht von der Buchmesse und der Magiccon schreiben. Danach hatte ich noch die Freude, zu meinem Geburtstag die wunderschöne Stadt Lübeck zu besuchen und morgen geht der Flieger nach Rom – meiner Mutter einen Traum erfüllen. Damit dieses Ereignis nicht auch noch zwischen mir und meinem arg veralteten Messebericht steht, melde ich mich nun endlich. Vielleicht sollte ich mir einen Bericht pro Quartal angewöhnen, das wäre möglicherweise realistischer als nach jedem Event. Oder wäre Euch das zu lang hin?

Die Leipziger Buchmesse

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass ich so lange gewartet habe, um über den März zu reden. Dabei war diese Buchmesse doch in mehr als einem Punkt etwas ganz Besonderes. Zum einen dank Houston Hall und Droemer Knaur, die mein neues Buch tatsächlich an ihrer schönen orangefarbenen Wand gezeigt (und verkauft!) haben. Es ist schon ein besonderes Gefühl, über die Buchmesse zu laufen und sein eigenes Buch dann an einem Stand stehen zu sehen – noch dazu an einem so großen. Ich freue mich sehr, dass feelings das möglich gemacht hat. Meine Lesezeichen und Leseproben waren stets im Nu verschwunden und die Bücher waren am Ende der Messe ausverkauft. So soll es sein. 🙂 Ich hoffe, dass alle Leser von Houston Hall an diesem Buch ihre Freude haben.

Das zweite Highlight war die Leipziger Autorenrunde. Nachdem ich Jahr für Jahr Besucher war und dort unglaublich viel gelernt habe, durfte ich dieses Mal nicht nur zuhören, sondern auch selbst eine Tischrunde schmeißen. „Weltenerschaffer“ hieß sie (solche Titel entstehen, wenn Theologen über Fantasyliteratur reden): „Am Anfang steht die Idee. Die Idee, die zu einer Geschichte wächst und ein Buch werden will. Vielleicht ist es ganz wortwörtlich eine neue Welt, die da erschaffen wird, vielleicht ist es aber auch eine Geschichte, die uns die Augen für eine fremde Welt vor unserer eigenen Haustür öffnet. So oder so: Autoren sind Weltenerschaffer. Aber wie sorgen wir dafür, dass unsere Welt lebendig wird? Wie wird sie für den Leser anfassbar, fühlbar, erlebbar? Wie und was müssen wir schreiben, damit die Welt in unserem Kopf für andere sichtbar wird?“

Die 2×45 Minuten haben uns vorn und hinten nicht gereicht, aber zumindest wurde mir von meinen „Lehrlingen“ versichert, dass sie viel gelernt und viel Inspiration mitgenommen hätten. Was wünscht sich ein Lehrer mehr? Zumal meine beiden Runden voll besetzt waren, trotz ausgezeichneter anderer Tische und deren herausragenden Rednern. Ich kann nur hoffen, dass ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein darf. Mir machen solche Vorträge und Workshops zu viel Spaß, um einmalig zu sein.

Der Sonntag wurde dann gekrönt von meinem ersten Messe-Blogger-Leser-Treffen (jenseits einiger toller Interview-Treffen während der Messe) und meinem abendlichen Treffen mit meiner Fantasywochen-Autoren-Crew rund um Mira Valentin, Janna Ruth und Andreas Suchanek (die logische Folge war übrigens ein Last-Minute-Buchkauf-Exzess). Was mir aber neben all diesen Treffen und Erlebnissen vor allem im Gedächtnis bleiben wird, ist das Wetter. Damit hatte wohl niemand gerechnet: Der Winter war nicht halb so winterlich, wie diese Woche im März. Halb erfroren beim Warten auf die Züge, vereist während der Fußwege … waren wir meist schon erledigt, bevor wir auch nur auf dem Messegelände ankamen.

Die Magiccon

Direkt am folgenden Wochenende stand schon das nächste Event an. Ja, der März war verflucht voll und das Schreiben kam dadurch viel zu kurz. Aber jedes der drei besonderen März-Ereignisse war jede Minute wert. Auf der Magiccon konnte ich endlich meine FedCon-Family wiedersehen und wie nicht anders zu erwarten war, ist sie auch direkt gewachsen. Ich habe sogar Julius Caesar persönlich getroffen. Wer kann das im Jahr 2018 n. Chr. schon von sich behaupten? (Inspiriert von ihm geht es für meine liebe Mutter und mich morgen früh auf einen Kurztrip nach Rom – ihr einen kleinen Lebenstraum erfüllen). Auch Ian (Somerhalder alias mein Dariel-Double) habe ich mal wieder gesehen – und den Teufel persönlich in Gestalt von Tom Ellis, dem Darsteller von Lucifer Morningstar. Die Serie hat es mir wirklich angetan und es wäre zu schön, mal eine teuflische Charity-Mission zu machen – oder? 😉

Meine Hauptaufgabe auf der Con war wohl das Fotografieren. Meine Karten waren nach den 2,5 Tagen randvoll (ergo so +/- 3000 Bilder). Stars und Cosplayer zieren dabei gleichermaßen meine Bilder. Einmal mehr wurde mir klar, dass Event- und Cosplayfotografie meine großen Leidenschaften sind. Ein Nährboden für die Fantasyautorin in mir.

Daneben hatte ich die Freude, einen höchst produktiven Fantasy-Schreib-Workshop von Robert Corvus zu besuchen. Man lernt nie aus und Austausch und Inspiration hat sowieso niemand genug. Erst recht kein Autor. Das Resultat der 90 Minuten Workshopzeit waren zwei neue Buchideen. Wann soll ich die denn noch schreiben? 😀 Keine Angst, jetzt kommt erstmal Nafishur. Es geht gut voran. Auf mary-cronos.world seht ihr übrigens immer den aktuellen Fortschritt meiner Bücher. Ich bemühe mich, ihn einmal die Woche zu aktualisieren. 🙂

Geburtstag

Einen kleinen Absatz hat auch mein Geburtstag verdient. Er brachte mir das dritte Highlight des März: Einen kurzen Ausflug nach Lübeck. Schon seit Jahren möchte ich wieder mehr reisen – in andere Länder, aber eben auch im eigenen. Lübeck stand ganz oben auf meiner Liste und inzwischen kann ich sagen: Da steht es ganz zu recht. Es war – trotz anhaltendem Schnee-Matsch eine schöne Zeit. Wir waren viel spazieren, Kirchen besuchen (ich war in einer wunderschönen Karfreitags-Abend-Andacht im Lübecker Dom), Marzipan und Waffeln essen und am Ende stand die Erkenntnis: Ein Besuch reicht nicht. Ich will wieder hier her. Und dann bitte mit besserem Wetter. Denn diese Stadt hat unglaublich viele schöne Gassen, Fassaden, Aussichten und jede Menge Natur. Und wie ich danach erfuhr: Eine meiner Lieblingscosplayerinnen. Ein richtiges Fotoshoot muss also sein. Noch mehr Lübecker Cosplayer? Wer will mitmachen? (Berliner Cosplayer sind mir übrigens auch immer willkommen – einfach melden).

Übrigens habe ich in Lübeck direkt den nächsten Teufel getroffen. Muss ich mich verfolgt fühlen? 😀

News

Self-Publishing-Day

Natürlich möchte ich den Post auch direkt nutzen, um Euch über die neuesten Events zu informieren. Leider wurde ja das Heroes and Villains Fanfest Germany um ein Jahr verschoben. ABER zum einen: verschoben ist nicht gecancelt und der Veranstalter ist nicht dafür bekannt, einen hängen zu lassen. Ich bin also optimistisch für 2019. Zum anderen: Dafür werde ich nun beim Self-Publishing-Day dabei sein – als Vortragende. Im vorigen Jahr noch war ich als Besucherin dabei, dank der lieben E.R. Swan, die zwei Karten gewonnen hatte und ihren Wing mitnehmen wollte. Diesmal rede ich zum Thema „Self-Publishing versus Verlag“. Wie ihr wisst, habe ich auf beiden Seiten des Veröffentlichungsmeers meine ersten Züge gemacht. Es wird Zeit für ein erstes Resume. Bei der Gelegenheit will ich mit meinen lieben Kollegen und angehenden Kollegen herausfinden, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind und worauf man bei seiner Wahl achten sollte. Nicht uninteressant oder? Wenn ihr am 26.05. noch nichts vor habt, dann kommt doch in Düsseldorf vorbei. Wen das noch nicht überzeugt hat: Am Abend wird gegrillt. 😀

Comic Con Germany

Und dann dauert es auch nicht mehr lang, bis die nächste Comic Con ansteht: Die Comic Con Germany in Stuttgart. Das erste Mal werde ich dort nicht nur Gast sein, sondern in der Artist Alley auf Euch warten. Mit Bildern und Büchern, Fragen und Antworten, einem leeren Magen und einem Kopf voll mit Ideen. Am 30.06./01.07. ist es soweit. Natürlich freue ich mich auch dort über Euren Besuch. Verewigt Euch in meinem Gästebuch, fragt mich über das Zeichnen oder Photoshop aus – oder über meine Bücher. Ich freu mich über jede Frage. Was sich für dieses Event vielleicht noch darüber hinaus entwickelt… wer weiß. 🙂 Ich halte Euch auf dem Laufenden und bin gespannt!

Und nun verkrümel ich mich wieder zu Dariel und Ginga nach Nafishur (Cara kommt nächste Woche wieder, sie und Dariel teilen sich ihr Sorgerecht für mich). Ich freu mich auf die nächsten Events und ich freue mich darauf, Euch endlich Nafishur zu zeigen. Nach nunmehr zehn Jahren (!!!) wird es Zeit, dass ich nicht mehr die Einzige bin, die diese Welt kennt. Die QR-Codes werden auch wieder cool. Ich werde Euch Nefishit beibringen – die Schrift und Sprache Nafishurs. Ich werde Euch Bilder der Welt zeigen, Landkarten, Grundrisse, Stadtpläne und vieles mehr. Ich sag Euch: Da kommt was auf Euch zu, etwas, das das Warten hoffentlich wert war. 🙂

Sincerely

 

Die Fantasywoche und andere Winterhighlights

by Mary Cronos

Jedes Mal, wenn ich dazu komme, hier eine Nachricht für Euch zu verfassen, staune ich, wie viel ich nach wenigen Wochen schon wieder zu berichten habe. 2018 hat so rasant begonnen, wie 2017 aufgehört hat und ich kann kaum glauben, dass es inzwischen schon Mitte März ist. Wer meine Nachrichten nur hier und nicht auf Facebook, Instagram oder Twitter verfolgt, der wird nun wohl eine wahre Informationsflut erleben. Also schnallt Euch besser an. 😉

Die Fantasywoche

Ende Februar fand in Facebook die Fantasywoche statt. Ein großes Onlineevent der Agentur mainwunder rund um gute Fantasyliteratur. Eine spannende, interessante, lustige, lehrreiche und in vielen Dingen herausfordernde Woche liegt hinter mir und meinen lieben Kollegen. Ich bin noch immer damit beschäftigt, die Spätfolgen unter Kontrolle zu bekommen: Die liegen gebliebene Arbeit, viele große und kleine Buchpakete signieren, schnüren und zur Post bringen, Dates mit meinen neu entdeckten Autorenkollegen und tollen Bloggern für die Buchmesse ausmachen, Videos schneiden und und und. Und wer ist Schuld an dem Schlamassel? Mira Valentin, die mir Anfang des Jahres von der Fantasywoche erzählte und mich kurzerhand mit sich tief in den Kaninchenbau zog.

Mira, ich danke Dir von Herzen! <3

Bevor ich von dem berichte, was meine lieben Kollegen und ich so beigetragen habe, möchte ich die 100 fleißigen Blogger und Bloggerinnen erwähnen, die uns mit ihrem Elan, ihrem Fleiß, ihren Ideen und einfach ihrer Präsenz unterstützt haben. Rund um die Uhr und mit mehr als „nur ein paar Rezensionen“. Für mich begann die Woche mit den Bloggerstatements, die durch die engagierten Damen von Trimagie zusammengetragen wurden: Vielen dank für den tollen Einsatz liebe Trimagie-Ladies und vielen Dank für Euer tolles Feedback, liebe Reading is like taking a journeyDrakonias BücherweltFräulein M liebt BücherKirja Fairy und Vampirwaschbaers Wahnsinn! Ihr habt dafür gesorgt, dass ich schon am ersten Tag ein paar Tränchen verdrückt habe.

Mir direkt aus dem Herzen gesprochen hat Michèle Seifert von Elchi’s World of Books & Crafts:

„Houston Hall – Schatten der Vergangenheit“ erinnert mich an eine Mischung aus Inspector Barnaby und Miss Marple verwoben mit den mystischen Sagen und Legenden schottischer Mythologie. Die perfekte Mischung für fantastische Lesestunden mit einem Hauch Romantik!“

Aber das war nicht alles. Während der Woche wurden dank des einzigartigen Einsatzes von Anna (The Anna Diaries) die Locations von Houston Hall auf einzigartige Weise vorgestellt: Sie hat Houston Hall Stein für Stein und Raum für Raum im neuen The Sims 4 nachgebaut (bzw. ist noch dabei). So konnte die liebe Meike von Vampirwaschbärs Wahnsinn das Anwesen in 3D und Farbe zeigen. Und sobald Anna Houston Hall vollendet hat, wird sie es in die Sims 4 Galerie stellen und Euch allen damit die Möglichkeit geben, Houston Hall hautnah zu erleben! Unglaublich oder? Die liebe Eva von Bücherfansite hat sich hingegen dem Castle in Dirleton gewidmet, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Das schöne hier: Dank Google Maps habt ihr auch hier die Chance auf eine virtuelle 3D-Besichtigung. Ich war begeistert, als ich diese Neuerung entdeckte. Für diese Beiträge war ich einmal mehr meiner lieben Freundin Monja Bauer dankbar, die für mich in Dirleton war, um dort die Locations des Buches zu erkunden und zu fotografieren.

Aber nicht nur die Schauplätze aus Houston Hall wurden vorgestellt. Auch seine Protagonisten Anthony und Mary. Die liebe Jasmin von Kitterella.de hat sich mein mysteriöses Hausmädchen vorgeknöpft, während sich Marion von Fräulein M liebt Bücher meinen grantigen Laird zur Brust genommen hat. Sie haben die realen Vorbilder der Beiden kennengelernt, ihre Geschichte und ihnen ein Gesicht verliehen.

Dank Jasmin bekam auch mein Gewinnspiel zur Fantasywoche eine besondere Note: Denn sie hat nicht nur wunderschöne Schmucklesezeichen für mich – und Euch – gebastelt, sondern auch noch den Schmuck, den zwei Damen bei passender Gelegenheit im Buch tragen.

Vielen, vielen Dank liebe Jasmin! <3 Vielen lieben Dank, Anna!

Viel Spaß haben mir auch die Interviews mit Ann-Sophie von Reading is like taking a journey, Nadja von Fairy of Books und Michèle von Elchi’s World of Books and Craft gemacht. Die drei haben sich ein paar wirklich gute Fragen ausgedacht und es fiel mir einmal mehr schwer, mich kurz zu fassen.

Apropos Kurzfassen. Ich werde an dieser Stelle schnell zu meinem Beitrag für die Fantasywoche übergehen und mir Mühe geben, hier nicht so auszuufern. Aber hey! Ich durfte Blogger treffen, die für mich stundenlang in Sims basteln, Schmuck herstellen und Videos für mich drehen. Das kann einen schon Mal etwas aus dem Konzept bringen. 🙂

Die moderierten Livelesungen am Abend waren täglich ein Highlight. Nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für uns Autoren. Wir waren vorher hibbelig und aufgeregt, fühlten uns von unseren Moderatoren und Moderatorinnen wunderbar durch den Abend geführt und lernten, wie es ist, vor Publikum zu lesen, das man nicht sehen oder hören kann. Das ist tatsächlich eine sehr verwirrende und herausfordernde Erfahrung!

Für mich persönlich sollte meine Livelesung aber nicht der einzige Höhepunkt dieser Art bleiben. Einer spontanen Idee kurz vor Eventstart folgend, hatten Mira, Janna Ruth und ich beschlossen, einen gemeinsamen Liveworkshop zum Thema Fantasy-Weltenbau zu gestalten. Das Resultat: 90 Minuten Weltenbautalk, viele gute Publikumsfragen, knallharte Kritik an bekannten Fantasywelten und vor allem: Wir waren uns schnell einig, dass wir häufiger zusammenarbeiten wollen. Wir hatten so viel Spaß, dass wir nur hoffen können, dass unsere Zuschauer wenigstens ansatzweise genauso viel hatten – und vielleicht neben den Lachmuskeln auch ihre Kreativität und ihre Motivation trainieren konnten. Wir drei sind zumindest gespannt, was 2018 noch bringen wird und haben da die eine oder andere Idee…

Darüber hinaus stand die Woche für mich ganz im Zeichen der Videos ganz allgemein. Ich habe für die Fantasywoche nicht nur eine animierte Lese/Hörprobe und einen Buchtrailer gebaut, ich habe auch ein Video zur Entstehung des Covers meines neuen Buchs Houston Hall – Schatten der Vergangenheit gedreht und geschnitten. Und dann gab es noch einen kleinen Liveauftritt mit einer verrückten kleinen Kurzgeschichte, die während, mit und für die Fantasywoche entstand. Gerade rendert die Vollversion der Kurzgeschichte.

Animierte Mary

All das hat mir so dermaßen viel Spaß gemacht, dass ich beschlossen habe, meinen YouTube-Kanal nun regelmäßig für Euch zu bespielen. Und dabei verlasse ich mich voll und ganz auf Euer Feedback: Mehr Buchtrailer, mehr Lese- und Hörschnipsel aus meinen Büchern und vielleicht sogar aus noch unveröffentlichten Manuskripten von mir, damit ich weiß, woran ich als nächstes arbeiten soll. Darüber hinaus Schreibtipps, Speedarts zu meinen Photoshop-Kompositionen und meinen fotorealistischen Zeichnungen, Foto-Tipps und Liveevents.

Was davon wollt Ihr auf meinem Kanal sehen? Verratet es mir und baut mit mir meinen Kanal auf, macht ihn so, wie er Euch gefällt. Ich bin gespannt auf Eure Ideen und Anregungen.

Die neue Autorenseite

Neben all den animierten Premieren während der Fantasywoche, gab es noch eine weitere: Meine neue Autorenseite hat das Licht der Welt erblickt. Einige Unterseiten sind noch ungefüllt, aber schon jetzt ist sie randvoll mit jeder Menge Magie. Kommt mich doch mal in meiner Welt besuchen, auf mary-cronos.world!

Genaugenommen plane ich diese Website schon seit Jahren. Und doch habe ich immer wieder meinen Kunden den Vorrang gegeben, bevor ich mich um meine eigenen Seiten gekümmert habe. Nun geht es endlich los. Sobald meine Autorenseite vollständig ist (und auch die versteckten Seiten aus meinen Nafishur-Büchern wohlbehalten umgezogen sind – ohne dass die Links in Euren Büchern ihre Funktionalität verlieren), werden auch colors-of-cronos.de und dieser Blog hier ein Update erfahren.

Drückt mir die Daumen, dass mir das noch vor der großen Comic Con Germany im Sommer in Stuttgart gelingt. Das nämlich ist die Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe.

Buchprojekte

Als wäre das alles nicht schon genug, habe ich mit der Enthüllung meiner neuen Autorenseite auch die Enthüllung meiner aktuellen Buchprojekte vollbracht. Ganz still und heimlich und ohne es Euch zu erzählen.

Natürlich arbeite ich auf Hochtouren an den beiden neuen Nafishurbänden. Und wenn ich bis zur Veröffentlichung auf das Schlafen verzichte: In diesem Jahr erlöse ich Euch endlich. Und ich werde alles dafür tun, dass sich das Warten für Euch gelohnt hat. Nafishur ist unglaublich. Ich hab Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, wie riesig diese Welt inzwischen ist. Ich habe so viele Ideen und Träume für diese Buchreihe. Videos, Spiele, Apps und so viel mehr. Ich kann nur hoffen, dass ich die Zeit und die Möglichkeiten haben werde, um wenigstens einen Teil davon für Euch umzusetzen.

Daneben gibt es aber zwei weitere Buchprojekte, die sich still und heimlich in mein Herz und in mein Hirn geschlichen haben und nun werde ich sie einfach nicht mehr los. Mit beiden wage ich mich aus der Fantasy heraus. Das eine wird eine Krimi-Reihe – ganz klassisch nach meinem großen Vorbild Agatha Christie – und das andere passt in keine Schublade. Am ehesten könnte man es wohl ein Drama nennen, aber dieser Begriff wird ihm nicht wirklich gerecht.

Schaut doch auch mal bei meinen aktuellen Projekten auf der Website vorbei, um mehr darüber zu erfahren.

Heroes of Cronos und die runde 1000

Vor und während der Fantasywoche haben meine Accounts bei Instagram und Facebook (ich habe meine Seite übrigens umbenannt in „Mary Cronos – Colors of Cronos“, damit ihr sie zukünftig leichter findet und nicht auf meinem privaten Profil landet) die 1000der Marke geknackt und direkt locker hinter sich gelassen. Ich freu mich riesig und kann kaum glauben, dass es mehr als 1000 Menschen da draußen gibt, die es interessiert, was ich Euch zu sagen und zu zeigen habe. Ich danke Euch für Euer Interesse, Eure Zeit und Euer Feedback.

Gerade jetzt und auch im Hinblick auf all die großartigen neuen Blogger, die ich kennenlernen durfte, will ich noch einmal meine ganz persönlichen Helden erwähnen: Die Heroes of Cronos, meine VIP-Blogger. Seit heute können sie sich nun auf ihren Blogs ausweisen und morgen wird ihre Seite auf meiner Autorenseite folgen. Ich bin froh, so kreative, liebe und engagierte Menschen um mich zu wissen, die genauso gern in fantastische Welten abtauchen wie ich.

Wer auch gern einer meiner Heroes werden will, kann sich gern bei mir melden. Vielleicht können wir uns ja in dieser Woche in Leipzig kennenlernen? Ich würde mich freuen!

Die Leipziger Buchmesse

Und nun noch ein klitzekleiner Ausblick auf diese Woche. Es ist wieder Buchmessezeit in Leipzig und ich freue mich schon seit 27.03.2017 auf diesen Donnerstag – also seit dem ersten Tag nach der Messe im letzten Jahr. Die „LBM“ ist für mich jedes Jahr wie Nach Hause Kommen. Besonders schön ist es dabei, wenn dieses Nach Hause Kommen verbunden ist mit neuen Herausforderungen. 2018 darf ich nun verkünden nach fünf Jahren treuer Besucherschaft diesmal zu den Referenten der #LAR18 – der Leipziger Autorenrunde – zu gehören. Mein Thema wird – ähnlich wie in der Fantasywoche – der Weltenbau sein im Blick auf Fantasy und High-Fantasy: Weltenerschaffer – Methoden und Hilfsmittel.

Jedem Autoren und angehenden Autoren kann ich die Autorenrunde nur wärmstens empfehlen. In diesem Jahr – wie in jedem, soweit ich mich erinnere – sind alle Tickets ausverkauft. Aber ab und an springt ein Teilnehmer aus Krankheitsgründen ab. Wenn ihr also den Samstag nicht zusammengepfercht in den Messehallen verbringen wollt und den Sinn von Weiterbildung und Netzwerken versteht, dann schaut doch Samstag früh (vor 10 Uhr) mal vorbei und hofft auf ein spontan freigewordenes Plätzchen.

Während die Autorenrunde Mittagspause feiert, werde ich außerdem einmal quer über die Messe jagen und in Halle 3 auf der Hörbuchbühne meine Chance ergreifen bei der Leipziger Wortmeisterschaft 2018 – Der erste Satz zählt!. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, mich zu unterstützen und ein Stück aus einem meiner aktuellen Projekte – Der Traumwanderer – zu hören.

Den Rest der Messe lang werde ich überall und nirgends sein, werde Bloggerinterviews führen, Kollegen an ihren Ständen besuchen und ein paar Lesungen und Vorträgen lauschen. Damit ihr eine gute Chance habt, mich zu finden, werde ich immer am Anfang des Tages in meiner Facebookveranstaltung berichten, was ich mir für den Tag so vorgenommen habe. Außerdem habe ich beschlossen, am Freitag um 16 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr ein Blogger-Leser-Treffen abzuhalten. Wo genau, das werde ich am Donnerstag herausfinden und Euch auf all meinen Kanälen mitteilen. Dort könnt ihr Euch Widmungen abholen, mich nach meinen Büchern ausfragen oder auch Schreibtipps von mir bekommen (solltet ihr mich jenseits dieser Termine sehen, könnt ihr mich natürlich auch gern ansprechen).

Übrigens: Mein Houston Hall wird an der Feelings-Wand am Droemer Knaur Stand zu finden – und zu kaufen – sein. Mein privater Vorrat ist durch die Fantasywoche noch aufgebraucht und die neue Lieferung ist noch nicht bei mir angekommen. Was ich aber immer dabei habe, sind Leseproben und ein paar andere Nettigkeiten. 😉 Also traut Euch, nur meine Romanfiguren beißen.

So.

Und auch wenn ich jetzt sicher immer noch Dinge vergessen habe – dieser Beitrag ist schon jetzt SEO-tödlich lang (soll heißen: Google mag keine Roman langen Beiträge). Ich hoffe, das Lesen hat Euch Spaß gemacht und dass ihr etwas auf den verlinkten Seiten herumstromert. Ich freue mich darauf, den einen oder die andere im Laufe der Woche in Leipzig zu sehen. Bis Bald.

Sincerely

Ein Event folgt dem nächsten

by Mary Cronos

Die Zeit rast mal wieder. Am Wochenende war die BuchBerlin und kaum ist sie vorüber, stecke ich in der Vorbereitung der German ComicCon in Dortmund und einer super coolen Blog-Reise gen Houston Hall. Mein Adventskalender geht in diesem Jahr nicht bis zum 24.12., sondern reicht noch zwei Tage ins neue Jahr hinein. Aber dazu später mehr. Jetzt will ich Euch von der BuchBerlin berichten. Sie war mit ihren zierlichen zwei Tagen wesentlich kürzer als die Frankfurter Buchmesse und so habt ihr die Chance, dass auch dieser Bericht kürzer wird.

Dennoch war sie etwas Besonderes für mich, denn zum ersten Mal hatte ich einen Stand auf einer Buchmesse. Er war etwas kleiner als die Stände, die ich von den ComicCons und der RingCon gewöhnt bin, aber dafür konnte ich ja meine Kunst zuhause lassen. Diesmal sollte es sich (fast) ausschließlich um meine Bücher drehen. … Meine Portfoliobücher mit meinen Zeichnungen und Designs hatte ich natürlich mit (sind ja auch Bücher) und den einen oder die andere haben sie neugierig gemacht. Houston Hall schlug sich hervorragend im Kampf gegen das Merchandise-kräftigere Nafishur. Meine Leseproben-Vorräte, Postkarten und Lesezeichen sind alle und so werde ich für die ComicCon nochmal ordentlich nachdrucken lassen müssen. Aber nicht nur Leseproben verließen meinen Tisch. Ich durfte auch so einige Nafishurs signieren – und stempeln! Mein liebstes Hobby auf solchen Events. Ich brauche dringend mehr Stempel!

Aber das schönste an Messen sind ja die neuen Bekanntschaften, die entstehen. Auch dieses Mal habe ich wieder ein paar neue, wundervolle Kollegen und Kolleginnen kennengelernt. Zum Beispiel Swantje Niemann, die uns immer mal wieder besuchen kam und die so viel Ruhe und Freundlichkeit auf der bunten, lauten Messe ausgestrahlt hat, Sophie alias S. M. A. Goetze, unsere liebe Standnachbarin, mit der wir lauter gute Gespräche geführt haben, und Aurelia L. Night – wir haben gegenseitig bei unseren Büchern zugeschlagen und hatten jede Menge Spaß.

Aber nicht nur die neuen Gesichter waren eine Bereicherung. Mit jeder weiteren Messe steigt auch die Menge der Menschen, die man schon kennt und nach denen man Ausschau hält, sobald die Messe beginnt. Ich habe ein ganzes Rudel von Author Wings und Welpen getroffen und vor allem endlich unsere furchtlose Anführerin Alice persönlich kennengelernt. Lauter liebe Freunde, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte, schauten vorbei und auch meine tolle Agentin Kristina besuchte mich und Houston Hall. Von den ganzen Autorenkollegen und dem Bundesamt für magische Wesen ganz zu schweigen. Besonders schön war auch das Wiedersehen mit den Dragonfairy’s Glücksdrachen. Drache Darius hat zusammen mit seinen menschlichen Zieheltern nach seinen Feuerdrachengeschwistern gesehen, die sich bei mir am Stand tummelten. Ein ganzes Rudel an Schwausis hat sich bei mir niedergelassen. Und ich durfte so einige Blogs, Websites und Autorenvereinigungen kennenlernen – wie z.B. das Autorencafé. Ich bin gespannt und werde mich spätestens zum Jahreswechsel durch meinen Visitenkartenberg kämpfen.

Begleitet wurde ich diesmal übrigens von meinem neuen Authorwing-Schützling F. K. White. Trotz Erkältung stand sie mir tapfer bis zur letzten Minute bei, machte Bilder, verteilte Leseproben übte ganz nebenbei das Autor-Sein.

Eine Lesung war in diesem Jahr leider noch nicht dabei. Dafür war ich zu spät dran. 2018 werde ich vorausschauender planen und noch einiges mehr für Euch in petto haben. Aber nun folgt ja erst einmal die German ComicCon in Dortmund. Und dort habe ich nicht nur die aller erste Lesung aus Houston Hall – noch vor der Veröffentlichung, ganz genau, ganz exklusiv! – für Euch, sondern auch wieder einen Fantasy-Schreib-Workshop. Und natürlich bin ich auch wieder in der Artist-Alley dabei. Sobald ich für Euch konkrete Uhrzeiten und eine Standnummer habe, verrate ich sie Euch – versprochen.

Und dann gibt es noch eine andere Neuigkeit – eine für alle Blogger: Vor einigen Tagen entstanden die „Heroes of Cronos“ – ein Zusammenschluss von ganz wundervollen Bloggern, die zu meinem großen Glück etwas für mich und meine Bücher übrig haben. Wir haben eine kleine, aber feine – und vor allem geheime Facebookgruppe, in der wir gemeinsam Pläne zur Erringung der Weltherrschaft schmieden (oder zumindest Blogtouren, Gewinnspiele, Interviews, Treffen, Lesungen und und und). Und nicht zuletzt sind meine Helden Beraten rund ums Schreiben. Sie erfahren zuerst von neuen Büchern und Projekten, können mit ihren Ideen und Meinungen beeinflussen, was ich so zusammenschreibe. Wer das auch gern würde, kann sich gern bei mir melden und ein Hero werden!
Unser erstes gemeinsames Projekt startet übrigens am Freitag. Aber bevor ich Euch davon erzähle, brauchen wir noch ein ansprechendes Banner, dass noch designt werden will. Ihr kennt mich, ich brauch das. 😉 Noch etwas Geduld.

Sincerely

Festival Fantasia

by Mary Cronos

Vor zwei Wochen um diese Zeit kämpften ein halbes Dutzend Autoren und deren treueste Gefolgsleute im Königreich Schierke nahezu verzweifelt gegen die Macht des Windes an, um ihr Obdach zu schützen. Sie nutzten all ihre Kraft und ihren Starrsinn, aber nach vielen Stunden des Engagements mussten sie machtlos miterleben, wie die Beine ihres Zelts sich mehr und mehr verbogen und schließlich vollständig brachen…

Dramatisch. Aber ich sollte von vorn anfangen. Vorn, das ist in diesem Fall das Hochwasser, das zu dieser Zeit vielen Orten im Harz schwer zusetzte. Erschrocken sahen wir die Nachrichten und fragten uns, wie wir trockenen Fußes zum Festival Fantasia nach Schierke kommen sollten. Wir – das waren in diesem Fall meine Mutter und ich, denn sie hatte sich bereiterklärt, mich auf meine Reise in dieses fantastische Königreich der Feen und Elfen zu begleiten.

Wir waren unglaublich froh und erleichtert, als wir es am Freitag trockenen Fußes in ein trockenes Schierke schafften und von der Sonne und vielen freundlichen Menschen begrüßt wurden. Die Tourist Info war so freundlich, eine große Ladung Nafishurbücher für mich in Empfang zu nehmen, so dass ich nicht 50 Bücher mittels Flixbus transportieren musste (das wäre neben dem Kameraequipment, Leseproben und was ein Autor und Fotograf sonst noch so braucht auch schwierig geworden). Bis auf einen kurzen Schauer am Freitag Abend vor dem Event und einem kurzen Schauer am Sonntag Abend am Ende des Events blieb es zum Glück sonnig und trocken. Eigentlich war das Wetter perfekt für dieses besondere Fantasy-Event, das im Freien stattfand. Das Einzige, das zumindest unserem Lesezelt Schwierigkeiten machte, war der Wind, der immer wieder in Böen unter unser Dach blies. Am Sonntagnachmittag war es dann tatsächlich so weit und unser Zelt gab den Geist auf.

Aber bis zu diesem Zeitpunkt folgte eine Lesung der Nächsten. Dank einiger Werbeunterstützung durch ganz großartige Händler (Besonders dank Dragonfairy’s Glücksdrachen) hatte ich immer neugierige Zuhörer (sogar einen Feuerdrachen, der von den Dragonfairies zu mir herübergeflogen ist und sich auf meiner Schulter niedergelassen hatte). Aber ich habe nicht nur aus Nafishur berichtet und unsere Gäste mit Cara, Ginga und Dariel bekannt gemacht. Ich hatte auch die Freude, Wissen weitergeben zu können. Mein Schreibworkshop war ein voller Erfolg und uferte in ein angeregtes 3Stunden-Gespräch aus.

Ich hatte und habe selbst viel Unterstützung auf meinem Weg erfahren und ich bin dankbar genug dafür, um so viel Wissen und Gedanken wie möglich an andere, zukünftige Autoren weiterzugeben. In diesem Sinne auch eine herzliche Einladung an die Leser meines Blogs: Wenn ihr Fragen habt: Immer her damit. 🙂

Ich habe es eben schon angedeutet: Ich war nicht nur als Autorin in Schierke, sondern auch als Fotografin. Das Resultat sind über 400 Fotos mit unglaublichen Wesen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Ich habe Feen und Elfen gleichermaßen ins Bild gebannt wie Vampire und Hexen. Vor mir kämpften Krieger und zauberten Druiden. Wer alle Bilder sehen will, kann gern in mein Album schauen.

Das Festival Fantasia hat uns wirklich verzaubert. Nicht zuletzt durch all die wunderbaren Menschen (und alles andere an Wesen), die wir dort kennenlernen durften. Neben Dragonfairy’s Glücksdrachen samt ihren süßen Schwausis (dazu bald mehr, denn wir haben eine gemeinsame Überraschung für Euch) haben sich uns noch so einige andere liebe Menschen ins Gedächtnis und ins Herz gebrannt: Leslie-Ann mit ihrer Mutter und ihren wunderschönen, nostalgisch-romantischen Schmuckstücken, Cartara mit ihrem besonders elfenhaften Kunsthandwerk, den verrückten Hutmacher mit Hüten jenseits von jeder Vorstellungskraft und Sinari-Fae, die mit ihrer Kunst aus jedem eine Fee machen kann. Und das sind nur die, die mir gerade einfallen. Es war uns ein Fest, Euch alle kennenzulernen. Ihr habt das Festival vor allem auch für meine Mutter zu etwas ganz Außergewöhnlichem und Guten gemacht. Es ging uns mit oder ohne Lesezelt gut wie lange nicht. Als wir kein Obdach mehr für die restlichen Stunden hatten, wurden wir von Annett und Marko und ihren Drachen freundlich aufgenommen und eingeladen, bei Sinari Fae doch eine spontane kleine Lesung zu halten.

Es war wirklich eine schöne Zeit! Vielen Dank an alle, die sie uns versüßt haben.

Sincerely

Autoren, die Erschaffer neuer Welten

by Mary Cronos

Ein etwas anderer Sonntagsgedanke…

Der Autor als Lebensform ist ein höchst kurioses Wesen. Primär von Kaffee und Schokolade am Leben erhalten, existiert er zwischen den Welten. Es sind nicht nur zwei Welten, es sind unzählige. Wo andere Erdenbürger eine Tasse Kaffee oder vielleicht noch ein ihr Leben rettendes Elixier sehen, erkennt der Autor so viel mehr: mögliche Giftmorde, da das herbe Aroma des Kaffees den bitteren Geschmack von Zyankali überdeckt; Szenen von Menschen, die bei Kaffee beieinandersitzen, um dem ungastlichen Wetter jenseits der beschlagenen Gasthausfenster zu entfliehen; oder die Unergründlichkeit des schwarzen Gebräus, das in so vielen Dinger der Finsternis seiner Seele gleicht.

Autoren sind Schöpfer und Zerstörer, Interpretatoren und Selbstdenker, sie sind Meister der Illusion und Irreführung, der Leidenschaft und Verführung, des Mordens und des Tröstens. Ein Blick in ihre Internethistorie ruft schneller den Verfassungsschutz auf den Plan als jeder Terrorist und kaum ein anderer Mensch hat so viele unterschiedliche und irreführende Interessen – vom Schießtraining bis zum Ikebana, von Grundlagen des Medizinstudiums bis zu Botanik.

Autoren leben zwischen den Welten. Schon die Welt aller anderer Lebewesen ist für sie eine andere, eine buntere. Aus jedem harmlosen Detail können sie im Nu eines Augenaufschlags eine neue Welt erschaffen. Sie brauchen keine sieben Tage, sie brauchen sieben Seiten. Sie schaffen Gut und Böse, böses Gute und gutes Böse. Sie schaffen Schwarzweißwelten, die Vorurteile auf den Kopf stellen und Graustufen mischen. Sie schaffen graue Welten und malen sie bunt. Sie malen Welten wie Ölgemälde, so weit, verträumt und farbenfroh. Sie lassen Welten wie in einem Blitzlicht aufleuchten, hinterlassen Nachbilder in unseren Köpfen. Nachbilder, die dem Leser einen kurzen, leuchtenden Einblick in ihre Welten verschaffen. Ölgemälde, die noch lange in seinem Geist verweilen werden, ihn prägen und verwandeln.

Keine Macht ist größer als die des geschriebenen Wortes. Kein Zauber größer als der Bann des ›Nur noch ein Kapitel‹. Wie Leser gezwungen sind, immer mehr und mehr zu lesen, zu verschlingen, zu inhalieren; so sind Autoren dazu gezwungen, ihre Welten preiszugeben, hinauszuschreien, festzuhalten. Autoren leben zwischen den Welten. Den Welten, die sie erschaffen. Sie sehen die Welt bunter, sie sehen die Welt größer, sie sehen eine neue Welt im Schatten eines Staubkorns.

Sincerely

Lesen und lesen lassen

by Mary Cronos

Die Zeit verrinnt im Flug. Vor allem mit einem guten Buch. In den vergangenen Wochen habe ich vor allem geschrieben, geschrieben, geschrieben – und gelesen. Und zwar laut und vor Publikum. Lesungen machen mir wahnsinnig viel Spaß. Es ist großartig, direkt miterleben zu können, ob eine Lieblingsszene auch die Zuhörer begeistert. Wenn an spannenden Stellen die Luft angehalten wird oder bei einer kleinen Anekdote andere ebenso lachen müssen, wie man selbst.

Mit der Halloweenlesung – gepaart mit einem (hoffentlich) spannenden Vortrag – in der Buchhandlung Lehmkul in Witten ging es los. Im ersten Teil des Abends drehte sich alles um das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern. Von der Idee bis zum Buch in der Hand des Lesers. Bereichert wurde der Vortrag auch durch Input direkt aus dem Buchhandel. Wir sind ins angeregte Diskutieren geraten und haben hoffnungslos überzogen – aber zum Glück hat das wohl niemanden gestört. Danach folgte dann noch eine Lesung aus meinen beiden Nafishurbänden. Aber es wurde nicht nur für viel geistige Kost gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl: Vier ganz außergewöhnliche Freunde haben mir dabei geholfen, unsere Gäste in jederlei Hinsicht zu sättigen. Es gab alles von blutigen Muffins und Cake Pops bis hin zu Kürbis-Amerikanern und Spinnenweben behangenen Quiche. Hier ein paar Impressionen – mehr davon findet ihr auf meiner Facebookpage:

halloweenlesung-collage
Vorgestern dann habe nicht ich gelesen, sondern der Hoppegartner Bürgermeister Karsten Knobbe. Er stelle meine Bücher den drei sechsten Klassen der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Hönow vor und so wurde mein Nafishur teil des traditionellen Vorlesetags. Es freut mich sehr, zu hören, dass auch dort alle gespannt zuhörten. Mein Zielpublikum mag ein älteres sein, doch ich bin bemüht, eine Sprache zu finden, die spannend ist, ohne jüngere Zuhörer auszuschließen. Im nächsten Jahr werde ich dann vielleicht selbst am Vorlesetag teilnehmen. Es würde mich freuen. Lesen ist nicht nur ein toller Weg, neue Welten zu entdecken oder sich zu bilden. Lesen macht weltoffen und tolerant und es gibt jedem Leser (oder Zuhörer) die Möglichkeit, hunderte von Leben zu führen, statt nur ein einziges. Deshalb werde ich nicht aufhören zu lesen und vorzulesen, zu schreiben und andere Welten zu erschaffen.

Gestern war ich dann auf der Buch Berlin. Der kleinen, aber feinen Berliner Buchmesse. Ich traf so einige bekannte Gesichter, wurde von lieben Freunden überrascht und hatte sehr interessante Gespräche. Pläne Schmieden und sein Netzwerk Ausbauen – zwei Tätigkeiten, die kaum an einem Ort so gut funktionieren, wie auf einer Messe. Das Highlight der Buch Berlin aber kam am Abend. Ich bekam eine Nachricht von meiner lieben Kollegin Farina de Waard. Zwei Autorinnen mussten leider eine für den Abend geplante Lesung absagen und so fragte sie mich, ob ich nicht einspringen wollte. Ich wollte und so ging es von der Buch Berlin in der Sonnenallee, über einen Zwischenstop am Alexanderplatz direkt zum HD Café in Spandau, um dort Teil eines fantastischen Abendprogramms zu werden. Das Resultat: Alle Bücher, die ich noch in meinem Messekoffer hatte, sind weg. Dafür ist meine eigene Bücher-Wunschliste nun um die Werke meiner fantasievollen Kollegen gewachsen. Vielen Dank, dass ich Teil vom Zauber zwischen Zeilen werden durfte.

buchberlin

Nun steht als nächstes die German Comic Con in Dortmund an. Dort werde ich für Euch wieder in der Artist Alley vertreten sein. Ihr könnt mir beim Zeichnen über die Schulter schauen, Fragen loswerden UND Postkarten und Bücher und wer weiß, was noch alles, ergattern. Kommt mich besuchen! Außerdem werde ich Freitagmittag direkt nach dem Start der Con eine Lesung für Euch halten! Dazu folgt bald noch ein Extra-Post. Ich freu mich auf Euch!

Sincerely

the wingscriber pls sig

Funkenflug nach Funkstille

by Mary Cronos

Hallo ihr alle,

zu allererst muss ich mich entschuldigen: Es tut mir leid. Ich habe mich zwei Monate nicht um meinen Blog kümmern können und auch meine Socialmedia-Seiten sträflich vernachlässigt. Es wird besser werden. Versprochen. Dafür habe ich aber auch einige Neuigkeiten für Euch!

logo shortie mittelZum einen – und das hat mich in den letzten Wochen einiges an Zeit gekostet – erstrahlt mein Mission:Change nun in neuem Glanz. Die Website http://mission-change.org hat jetzt einen unserem Agenten-Image angemessenen Look. Noch dazu läuft gerade ein Charity-Projekt. Es dreht sich wie zur RingCon im Oktober und November um Outlander. Diesmal aber unterstützen wir Action for Children und Aktion Kleiner Prinz e.V. Zwei weitere großartige Institutionen, die sich um die Kleinen in unserer Gesellschaft sorgen. Mehr dazu findet ihr auch auf der Mission-Website. An dieser Stelle nur ein kleiner Einblick in all die schönen Dinge, die wir diesmal für unsere Unterstützer im Angebot haben. Wie immer limitiert und exklusiv. Besonders der wunderschöne, handgemachte Kettenanhänger von Anika von Sasse-Stuff.de ist eine Bereicherung für unseren nagelneuen Shop.

BoD Cover Nafishur Praeludium beide zusammen sZum anderen hat mich das Autorendasein stark eingespannt. Ich arbeite gerade an zwei weiteren Büchern für meine tolle Agentur Langenbuch & Weiß und zugleich musste die zweite Auflage von Nafishur Praeludium endlich auf den Buchmarkt – vor allem noch vor der Buchmesse. Das hat nun endlich geklappt und so stelle ich Euch an dieser Stelle meine ersten beiden Bücher in neuem Glanz vor: Nafishur Praeludium: Dariel mit der neuen ISBN 978-3-7392-4901-8 und Nafishur Praeludium: Cara mit der neuen ISBN 978-3-7392-4906-3. ACHTUNG: Die beiden haben jetzt ein etwas anderes Format. Wer Dariel von der ersten Auflage besitzt und eine passende Cara-Version möchte: bei mir liegen noch einige wenige. Dariels für die Cara-Besitzer habe ich allerdings nicht mehr (nur noch zwei nicht mehr verschweißte).

Das schöne ist: Jetzt könnt ihr die beiden in jeder Buchhandlung bestellen – soweit ich weiß auch ohne Versandgebühren. Ich bin sehr gespannt, wie die neuen Exemplare aussehen und wünsche Euch damit viel Freude!

Wer die zwei noch gar nicht kennengelernt hat, dem empfehle ich einen Besuch auf Nafishur.de. Dem Fenster in eine andere Welt innerhalb meiner Autorenseite. Hier findet ihr eine kurze Beschreibung und auch jeweils eine Leseprobe.  Wer mir übrigens auf der Leipziger Buchmesse begegnet, der kann gern Nafishur mitbringen. Ich signiere sie euch so ziemlich überall. Außerdem werde ich wohl die eine oder andere Überraschung dabei haben: Feuerzeuge für Nachwuchshexen (nicht jeder meistert gleich den Feuerball), schicke Kulis, Nafishur-Schlüsselanhänger, vielleicht auch etwas von Caras Secret Tea. Auf jeden Fall aber Leseproben und Lesezeichen. Mich suchen lohnt sich also. Am besten, ihr schaut auch immer mal auf meine Socialmedia-Accounts. Dort werde ich während der Messe so oft wie möglich Bericht erstatten (soweit das WiFi vor Ort das zulässt).

22847545584_ebfdc355e2_oDarüber hinaus stand für mich viel Jahresplanung an. Welche Events werde ich besuchen und als was? Als Agent von Mission:Change? Als Autor? Oder als Künstler? Sobald ich mir sicher bin, werde ich Euch die Termine natürlich mitteilen. Was ich schon recht sicher sagen kann: Buchmessen sind für mich ein Must-Have. Ebenso die Photokina. Und mindestens eine der drei ComicCons in Deutschland sollte auch drin sein. Dafür werde ich natürlich fleißig zeichnen und illustrieren und Euch deshalb auch diesbezüglich in den kommenden Wochen Neuheiten präsentieren können. Außerdem habe ich begonnen, an der Modernisierung meiner anderen Websites zu planen. Nun, wo die Website von Mission:Change so schön ist, möchte ich die anderen natürlich aufholen lassen. Ihr dürft gespannt sein.

Ich freue mich darauf, den einen oder die andere von Euch bald auf der Messe zu treffen!

Sincerely

the wingscriber pls sig