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Tag: Lucifer

Magische Buchmesse und Bücher auf der Magiccon & Eventupdate

by MaryCronos

Ich werde mich wohl nie bessern. Ist es zu glauben, dass wir nun schon mitten im Mai sind? Wo ist die Zeit hin? Ging es Euch auch so oder rast sie nur bei mir? Seit einem guten Monat will ich jetzt schon meinen Bericht von der Buchmesse und der Magiccon schreiben. Danach hatte ich noch die Freude, zu meinem Geburtstag die wunderschöne Stadt Lübeck zu besuchen und morgen geht der Flieger nach Rom – meiner Mutter einen Traum erfüllen. Damit dieses Ereignis nicht auch noch zwischen mir und meinem arg veralteten Messebericht steht, melde ich mich nun endlich. Vielleicht sollte ich mir einen Bericht pro Quartal angewöhnen, das wäre möglicherweise realistischer als nach jedem Event. Oder wäre Euch das zu lang hin?

Die Leipziger Buchmesse

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass ich so lange gewartet habe, um über den März zu reden. Dabei war diese Buchmesse doch in mehr als einem Punkt etwas ganz Besonderes. Zum einen dank Houston Hall und Droemer Knaur, die mein neues Buch tatsächlich an ihrer schönen orangefarbenen Wand gezeigt (und verkauft!) haben. Es ist schon ein besonderes Gefühl, über die Buchmesse zu laufen und sein eigenes Buch dann an einem Stand stehen zu sehen – noch dazu an einem so großen. Ich freue mich sehr, dass feelings das möglich gemacht hat. Meine Lesezeichen und Leseproben waren stets im Nu verschwunden und die Bücher waren am Ende der Messe ausverkauft. So soll es sein. 🙂 Ich hoffe, dass alle Leser von Houston Hall an diesem Buch ihre Freude haben.

Das zweite Highlight war die Leipziger Autorenrunde. Nachdem ich Jahr für Jahr Besucher war und dort unglaublich viel gelernt habe, durfte ich dieses Mal nicht nur zuhören, sondern auch selbst eine Tischrunde schmeißen. „Weltenerschaffer“ hieß sie (solche Titel entstehen, wenn Theologen über Fantasyliteratur reden): „Am Anfang steht die Idee. Die Idee, die zu einer Geschichte wächst und ein Buch werden will. Vielleicht ist es ganz wortwörtlich eine neue Welt, die da erschaffen wird, vielleicht ist es aber auch eine Geschichte, die uns die Augen für eine fremde Welt vor unserer eigenen Haustür öffnet. So oder so: Autoren sind Weltenerschaffer. Aber wie sorgen wir dafür, dass unsere Welt lebendig wird? Wie wird sie für den Leser anfassbar, fühlbar, erlebbar? Wie und was müssen wir schreiben, damit die Welt in unserem Kopf für andere sichtbar wird?“

Die 2×45 Minuten haben uns vorn und hinten nicht gereicht, aber zumindest wurde mir von meinen „Lehrlingen“ versichert, dass sie viel gelernt und viel Inspiration mitgenommen hätten. Was wünscht sich ein Lehrer mehr? Zumal meine beiden Runden voll besetzt waren, trotz ausgezeichneter anderer Tische und deren herausragenden Rednern. Ich kann nur hoffen, dass ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein darf. Mir machen solche Vorträge und Workshops zu viel Spaß, um einmalig zu sein.

Der Sonntag wurde dann gekrönt von meinem ersten Messe-Blogger-Leser-Treffen (jenseits einiger toller Interview-Treffen während der Messe) und meinem abendlichen Treffen mit meiner Fantasywochen-Autoren-Crew rund um Mira Valentin, Janna Ruth und Andreas Suchanek (die logische Folge war übrigens ein Last-Minute-Buchkauf-Exzess). Was mir aber neben all diesen Treffen und Erlebnissen vor allem im Gedächtnis bleiben wird, ist das Wetter. Damit hatte wohl niemand gerechnet: Der Winter war nicht halb so winterlich, wie diese Woche im März. Halb erfroren beim Warten auf die Züge, vereist während der Fußwege … waren wir meist schon erledigt, bevor wir auch nur auf dem Messegelände ankamen.

Die Magiccon

Direkt am folgenden Wochenende stand schon das nächste Event an. Ja, der März war verflucht voll und das Schreiben kam dadurch viel zu kurz. Aber jedes der drei besonderen März-Ereignisse war jede Minute wert. Auf der Magiccon konnte ich endlich meine FedCon-Family wiedersehen und wie nicht anders zu erwarten war, ist sie auch direkt gewachsen. Ich habe sogar Julius Caesar persönlich getroffen. Wer kann das im Jahr 2018 n. Chr. schon von sich behaupten? (Inspiriert von ihm geht es für meine liebe Mutter und mich morgen früh auf einen Kurztrip nach Rom – ihr einen kleinen Lebenstraum erfüllen). Auch Ian (Somerhalder alias mein Dariel-Double) habe ich mal wieder gesehen – und den Teufel persönlich in Gestalt von Tom Ellis, dem Darsteller von Lucifer Morningstar. Die Serie hat es mir wirklich angetan und es wäre zu schön, mal eine teuflische Charity-Mission zu machen – oder? 😉

Meine Hauptaufgabe auf der Con war wohl das Fotografieren. Meine Karten waren nach den 2,5 Tagen randvoll (ergo so +/- 3000 Bilder). Stars und Cosplayer zieren dabei gleichermaßen meine Bilder. Einmal mehr wurde mir klar, dass Event- und Cosplayfotografie meine großen Leidenschaften sind. Ein Nährboden für die Fantasyautorin in mir.

Daneben hatte ich die Freude, einen höchst produktiven Fantasy-Schreib-Workshop von Robert Corvus zu besuchen. Man lernt nie aus und Austausch und Inspiration hat sowieso niemand genug. Erst recht kein Autor. Das Resultat der 90 Minuten Workshopzeit waren zwei neue Buchideen. Wann soll ich die denn noch schreiben? 😀 Keine Angst, jetzt kommt erstmal Nafishur. Es geht gut voran. Auf mary-cronos.world seht ihr übrigens immer den aktuellen Fortschritt meiner Bücher. Ich bemühe mich, ihn einmal die Woche zu aktualisieren. 🙂

Geburtstag

Einen kleinen Absatz hat auch mein Geburtstag verdient. Er brachte mir das dritte Highlight des März: Einen kurzen Ausflug nach Lübeck. Schon seit Jahren möchte ich wieder mehr reisen – in andere Länder, aber eben auch im eigenen. Lübeck stand ganz oben auf meiner Liste und inzwischen kann ich sagen: Da steht es ganz zu recht. Es war – trotz anhaltendem Schnee-Matsch eine schöne Zeit. Wir waren viel spazieren, Kirchen besuchen (ich war in einer wunderschönen Karfreitags-Abend-Andacht im Lübecker Dom), Marzipan und Waffeln essen und am Ende stand die Erkenntnis: Ein Besuch reicht nicht. Ich will wieder hier her. Und dann bitte mit besserem Wetter. Denn diese Stadt hat unglaublich viele schöne Gassen, Fassaden, Aussichten und jede Menge Natur. Und wie ich danach erfuhr: Eine meiner Lieblingscosplayerinnen. Ein richtiges Fotoshoot muss also sein. Noch mehr Lübecker Cosplayer? Wer will mitmachen? (Berliner Cosplayer sind mir übrigens auch immer willkommen – einfach melden).

Übrigens habe ich in Lübeck direkt den nächsten Teufel getroffen. Muss ich mich verfolgt fühlen? 😀

News

Self-Publishing-Day

Natürlich möchte ich den Post auch direkt nutzen, um Euch über die neuesten Events zu informieren. Leider wurde ja das Heroes and Villains Fanfest Germany um ein Jahr verschoben. ABER zum einen: verschoben ist nicht gecancelt und der Veranstalter ist nicht dafür bekannt, einen hängen zu lassen. Ich bin also optimistisch für 2019. Zum anderen: Dafür werde ich nun beim Self-Publishing-Day dabei sein – als Vortragende. Im vorigen Jahr noch war ich als Besucherin dabei, dank der lieben E.R. Swan, die zwei Karten gewonnen hatte und ihren Wing mitnehmen wollte. Diesmal rede ich zum Thema „Self-Publishing versus Verlag“. Wie ihr wisst, habe ich auf beiden Seiten des Veröffentlichungsmeers meine ersten Züge gemacht. Es wird Zeit für ein erstes Resume. Bei der Gelegenheit will ich mit meinen lieben Kollegen und angehenden Kollegen herausfinden, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind und worauf man bei seiner Wahl achten sollte. Nicht uninteressant oder? Wenn ihr am 26.05. noch nichts vor habt, dann kommt doch in Düsseldorf vorbei. Wen das noch nicht überzeugt hat: Am Abend wird gegrillt. 😀

Comic Con Germany

Und dann dauert es auch nicht mehr lang, bis die nächste Comic Con ansteht: Die Comic Con Germany in Stuttgart. Das erste Mal werde ich dort nicht nur Gast sein, sondern in der Artist Alley auf Euch warten. Mit Bildern und Büchern, Fragen und Antworten, einem leeren Magen und einem Kopf voll mit Ideen. Am 30.06./01.07. ist es soweit. Natürlich freue ich mich auch dort über Euren Besuch. Verewigt Euch in meinem Gästebuch, fragt mich über das Zeichnen oder Photoshop aus – oder über meine Bücher. Ich freu mich über jede Frage. Was sich für dieses Event vielleicht noch darüber hinaus entwickelt… wer weiß. 🙂 Ich halte Euch auf dem Laufenden und bin gespannt!

Und nun verkrümel ich mich wieder zu Dariel und Ginga nach Nafishur (Cara kommt nächste Woche wieder, sie und Dariel teilen sich ihr Sorgerecht für mich). Ich freu mich auf die nächsten Events und ich freue mich darauf, Euch endlich Nafishur zu zeigen. Nach nunmehr zehn Jahren (!!!) wird es Zeit, dass ich nicht mehr die Einzige bin, die diese Welt kennt. Die QR-Codes werden auch wieder cool. Ich werde Euch Nefishit beibringen – die Schrift und Sprache Nafishurs. Ich werde Euch Bilder der Welt zeigen, Landkarten, Grundrisse, Stadtpläne und vieles mehr. Ich sag Euch: Da kommt was auf Euch zu, etwas, das das Warten hoffentlich wert war. 🙂

Sincerely

 

Voll im Bild

by MaryCronos

Na das ging doch verhältnismäßig schnell oder? Eigentlich wollte ich Euch schon in der vergangenen Woche berichten. Daran hinderte mich allerdings eine ausgesprochen sture Grippe. Ich bin immer noch ziemlich erledigt, aber inzwischen kann ich zumindest wieder am PC sitzen und halbwegs korrekte Sätze produzieren. Ob sie auch schon wieder zu lesen Spaß machen,  sei Euch überlassen.

Vor zwei Wochen um diese Zeit besuchte ich die Photokina in Köln. Für alle Unwissenden: Die Photokina ist eine große Fotografiemesse, die nur alle zwei Jahre stattfindet. Für mich war es nun das zweite Mal dort und ich habe jede Minute davon genossen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man nach einer langen Reise nach Hause kommt? Man ist müde und aufgekratzt zugleich und öffnet die Tür und weiß, dass man angekommen ist. Mir geht das so, wenn ich am ersten Tag auf einer Messe ankomme, mein Ticket scanne und die erste Halle betrete. Ich fühle mich auf solchen Events zuhause. Wie ein Fisch im Wasser. Ich bin umgeben von Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen wie ich und wo immer man stehen bleibt, ergeben sich interessante Gespräche und neue Bekanntschaften. Dieses Gefühl ist berauschend.

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Eine kleine Begebenheit bleibt mir besonders im Gedächtnis – neben all den tollen Kameras, den Vorträgen und lieben Menschen: Ich blieb mit einer neuen Bekanntschaft spontan stehen, um ein Bild zu fotografieren. Dafür mussten wir uns auf die andere Seite des Gangs gehen und quasi über den Besucherstrom hinweg das Bild machen. Auf jeder anderen Messe würden wir wohl jetzt noch dort stehen und auf unsere Lücke im Strom warten, um abzudrücken. Auf einer Fotografiemesse aber verstehen 90% der Anwesenden das Anliegen und auch die Schwierigkeit. Geschlossen blieb der Strom in beiden Richtungen stehen und ließ uns die Bilder machen – mit aller Geduld und ohne die Augen zu verdrehen. Man grüßte, lachte und der Strom floss weiter seines Weges. Das ganze dauerte nur wenige Sekunden. Aber so viel Rücksicht auf einen Fotografen erlebe ich in meinem Alltag nicht und es hat mir gezeigt, wie schön es ist, in dem Gewässer zu schwimmen, für das man gemacht ist.

Messen und Conventions sind für mich wie kleine Inseln, die nicht außerhalb meines Alltags liegen – dafür sind es inzwischen zu viele – aber die mein Leben bereichern und mir immer wieder deutlich machen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das tut unglaublich gut und ich kann es jedem nur empfehlen.

Aber die Fotografie hielt mich nicht allein in Atem. Die Fantasyleser unter Euch werden es wissen: An besagtem Wochenende erschien auch der neue Harry Potter. Die Buchhandlung Lehmkul in Witten – in der an Halloween auch meine Lesung und mein Vortrag stattfinden werden – richtete eine Mitternachtslesung aus. Vor dem Verkauf der neuen Bücher, wurde aus den vorangegangenen Bänden gelesen. Dazu gab es Schokoschnatze, Butterbier und andere magische Leckerein. Also fuhr ich nach der Messe am Freitag nach Witten, um die Nacht in einer Buchhandlung zu verbringen, bevor es dann mit dem Messeleben weiterging. Das war meine Chance, schon einmal Wittens Fantasyleser kennenzulernen und sie nach Nafishur einzuladen. Ich bin gespannt, wen ich Ende Oktober wiedersehen werde.

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Rückblickend war der Schlafmangel vielleicht einer der Gründe, weshalb es diese blöde Grippe jetzt so leicht bei mir hat. Und wenn ich jetzt nicht „ganz leicht“ im Verzug wäre in meiner Vorbereitung für die kommenden Events, dann würde ich sagen: Das war es wert.

Ach, ich sage es trotzdem!

Jetzt versuche ich an einem Wochenende (dem kommenden) alles aufzuholen, was ich in den vergangenen zwei Wochen verpasst habe. Drückt mir die Daumen, dass es mir gelingt. Ich will möglichst viele Zeichnungen, Composings und Illustrationen für Euch dabeihaben… und ein paar Mitbringsel für Besucher meines Standes in der Artist Alley (H1-D68) auf der German Comic Con Berlin parat haben.

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Das ist beispielsweise mein neuestes Composing. Die Idee dazu stammt aus einem Workshop von Dom Quichotte und Matthias Schwaighofer vor knapp zwei Jahren. Ich hab das Bild über Buchveröffentlichungen und Examina völlig vergessen und nun habe ich es mir von vorn gebaut mit dem, was ich heute kann. Hey, ihr Steampunkautoren da draußen: Ich würde Euch wahnsinnig gern ein passendes Buchcover designen!

Daneben habe ich mich nicht lumpen lassen und Miniheroines erfunden. Ich finde sie zuckersüß – dabei sind sie knallharte Heldinnen. Schaut bei mir auf der Comiccon vorbei und lernt sie kennen. Drei Damen zeige ich Euch schon jetzt – sie sind meine persönlichen Favoritinnen. Ich bin gespannt, ob ihr erkennt, welche männlichen Helden hier Modell gestanden haben…

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Darüber hinaus werde ich auf der Messe passend zu den Miniheldinnen Miniworkshops anbieten. Zum fotorealistischen Zeichnen. Wie verleiht man seinen Zeichnungen leben? Worauf sollte man bei Details wie Augen oder Lippen achten? Wie sehen Haare nicht wie Perücken aus? Wie zeichnet man Haut, die nicht aussieht wie Plastik, und wie Fell, Schuppen oder Federn? Besucht mich und findet es heraus. Ich bin noch dabei, das Programm zusammenzustellen und werde Euch dann auf all meinen Kanälen informieren und ein Programm posten. Meine zauberhafte Assistentin Ines wird mich auf die Comic Con begleiten und wenn das Wlan der Messe nicht zusammenbricht, dann werden wir uns auch live von dort melden – vielleicht sogar einige Miniworkshops oder Quicktipps live übertragen.

In Berlin werde ich „nur“ als Künstlerin sein, nicht als Autorin (auf der German Comic Con in Dortmund wird das wahrscheinlich anders sein). Aber ich habe natürlich dennoch Nafishur dabei: Lesezeichen, Leseproben, Postkarten mit Leseleckerbissen und Buttons und andere schöne Mitbringsel aus dieser anderen Welt. Und wer mir sein Exemplar von Nafishur vorbeibringt, dem signiere ich es auch sehr gern.

Und zu guter Letzt noch eine Autorenmeldung. 🙂 Seit heute bin ich ein Wing. Der ein oder andere von Euch weiß ja um meine Vorliebe für Flügel… Nun bin ich selbst einer geworden – für AuthorWing. Das ist ein Projekt, das angehende Autoren auf ihrem Weg zur ersten Veröffentlichung unterstützen will. Wir Wings stehen dabei unseren Schützlingen mit Rat und Tat und viel Ermutigung zur Seite. Wie ich finde eine tolle Idee. Ich bin gespannt, wie sich AuthorWing entwickeln wird. Ich habe dort auch eine eigene Seite, die findet ihr hier.

Also dann. Ich zeichne mal weiter, um noch etwas mehr für Euch zu haben. Wir sehen uns auf der Comic Con oder in der Woche darauf in Frankfurt auf der Buchmesse (hach! Wieder eine Messe!)!

Sincerely

the wingscriber pls sig