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Sowas wie Urlaub

by Mary Cronos

Sowas wie Urlaub. Joa. Konfuzius sagte „Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr arbeiten.“ Na, wenn das so ist, brauche ich wohl keinen Urlaub mehr. Und ja, da ist etwas dran. Wenn wir uns für einen Job aufreiben, der uns keine Freude bereitet, dann haben wir Stress. Arbeiten wir aber an dem, was wir lieben, dann ist es Leidenschaft für unser Ziel, Hingabe für unsere Aufgaben.

Aber auch Arbeit, die Spaß macht, erschöpft. Vor allem, wenn sie zu 90% vor einem Bildschirm stattfindet. In diesem Jahr hatte ich die Chance, viele wundervolle Orte zu besuchen und das will ich Euch nicht vorenthalten. Ich konnte beinah täglich schreiben und habe trotzdem viel gesehen, neue Eindrücke gesammelt und Ideen entwickelt und natürlich tausende von Fotos gemacht. Ein paar davon habe ich kreuz und quer zwischen diesen Text geworfen. Die ersten drei stammen zum Beispiel aus Heringsdorf an der Ostsee, Amsterdam in den Niederlanden und Rom im bella Italia. Die Filmstreifen trennen dabei meine einzelnen Reisen voneinander. Und jeder Teilbericht endet mit einem Link zu mehr Fotos. 🙂

Aber ich warne Euch. Heute konnte ich mich wirklich nicht kurzfassen.

Roma

Und mit Italien fange ich jetzt einfach mal an. Dort war ich mit meiner lieben Mutter. Sie war noch nie zuvor so weit weg von ihrem Zuhause. Sie ist noch nie geflogen – nicht mit einer Passagiermaschine dieser Größe. Und ja, sie hat Höhenangst. Als wir auf dem Rückflug über den Alpen in ein Gewitter fliegen und wie ein Blatt im Wind trudelten, meinte sie nur: „Och, das hab ich mir schlimmer vorgestellt.“ Knallhart.

Es hat mir eine unglaubliche Freude gemacht, diese wundervolle Stadt Rom zu entdecken. Für mich war es das dritte Mal dort. Trotzdem sind wir als Teil einer Reisegruppe unterwegs gewesen. Aber meine Ortskenntnis war nicht nur für meine Mutter nützlich (wir haben uns doch ab und an abgeseilt und auf eigene Faust die Stadt erkundet), sondern auch für die Reiseführerin. Ich wurde schnell zu einer Art zweitem Guide und die (100%!) Senioren um mich herum waren so froh, jemanden zu haben, der Englisch sprechen konnte.

Ich hatte meinen Spaß und die anderen auch. Es war eine wunderschöne Zeit mit meist perfektem Wetter. Und diese Reise ist nun schuld daran, dass meine Mutter inzwischen einen Senioren-Englisch-Kurs besucht und jetzt jedes Jahr mit mir ein anderes Land sehen will. 2019 haben wir uns UK vorgenommen. Mal sehen, was genau es werden wird. Vielleicht werde ich endlich Dirleton besuchen können. Dann kann ich da wandeln, wo ich meinen Anthony und meine Mary  schon seit Monaten herumirren lasse.

Rom ist für mich etwas ganz Besonderes. Das erste Mal war ich zu meiner Schulzeit dort. Das zweite Mal während meines Studiums und nun während meines Berufslebens. Diese ewige Stadt begleitet mich also gewissermaßen durch alle Etappen meines Lebens. Und jedes Mal sehe ich etwas mehr als beim Mal davor. Seien es die imposanten Ruinen, zu denen ich schon so viele Referate gehört und gesprochen habe (und viel zu viele Texte von römischen Schriftstellern übersetzt habe), oder die Natur, die die kalten Steine mit Leben überflutet. Seien es Geheimtipps in schmalen Gassen und kleinen Gärten oder Klassiker, die noch immer nicht alle von mir gesehen wurden.

In diesem Jahr habe ich es beispielsweise endlich auf die Engelsburg geschafft und auf die „Schreibmaschine“ (da sollte jeder Autor mal gewesen sein 😉 ). Während ich zum dritten Mal dem Petersdom aufs Dach stieg, habe ich mich und meine schlechte Kondition ein weiteres Mal verflucht und oben angekommen erschöpft, aber stolz die Aussicht genossen. Auf dem Forum Romanum haben die Rosen geblüht, es war wunderschön. Bei meinem ersten Besuch war alles staubtrocken und beim zweiten Mal hatte es geregnet (und wir hatten uns in Nischen versteckt, um trotz Regen Skizzen machen zu können). Es gab also Premieren, wichtige Wiederholungen und auch solche Momente, die einmalig waren, obwohl sie – rein theoretisch – nichts Neues brachten.

Ich glaube, das ist einer dieser Momente, in denen man bemerkt, dass auch nach der xten Wiederholung das Leben immer noch etwas Neues für uns hat; dass es sich lohnt, genauer hinzusehen, selbst wenn wir glauben, dass es sich nicht lohnt. 🙂

Übrigens habe ich natürlich mehr Bilder gemacht als diese paar hier. Wenn ihr mal etwas stöbern wollt, dann folgt einfach diesem Link hier zum Rom-Ordner auf meinem Flickr-Account.

Zoutelande / Zeeland

Meine zweite Reise in diesem Sommer führte mich zusammen mit meiner lieben Mutter (wie gesagt, das Reisefieber hat sie voll erwischt und so schenkte ich ihr eine Reise zum Geburtstag) und meiner lieben Tatjana in die Niederlande. Es ist lange her – mehr als zehn Jahre – dass ich das letzte Mal dort war. Und ich muss sagen: Ich habe mich aufs Neue in dieses Land verliebt. Ich bin noch nie zuvor so vielen offenen, freundlichen, gut gelaunten und toleranten Menschen auf einmal begegnet. Die Niederlande fühlen sich an wie eine landesweite riesige Convention (denn nur von Conventions kenne ich dieses Gefühl von Verbundenheit, guter Laune und Offenheit). Und Leute: Sowohl meine Mutter als auch ich sind Deko-Nerds hoch zehn und in den Niederlanden scheint jeder so zu sein wie wir! Jedes Haus, jeder Garten – egal wie klein – war wunderschön hergerichtet. Gewissermaßen bot jede Tür ein eigenes Postkartenmotiv.

Ihr könnt Euch sicher sein: Ich will wieder hin. Und ich weiß auch schon wann: Seit ein paar Jahren feiere ich meinen Geburtstag nicht mehr mit Parties (ich werd alt, aber „Party“ traf es noch nie wirklich) oder ähnlichem, sondern bin einfach weg. Und so weiß ich schon jetzt, dass ich meinen nächsten Geburtstag Ende März in Amsterdam verbringen werde. Ich kann es kaum abwarten!

Aber ich greife voraus. Ja, wir waren auch in Amsterdam. Aber erst am Ende unserer Reise. Am Anfang waren wir auf Zeeland. Genaugenommen an seinem südwestlichsten Zipfel in Zoutelande. So hübsch! Wir hatten dank Tatjana ein süßes, kleines Ferienhaus mit einem Garten. Jeden Morgen saß ich im Garten – oder am Meer – und habe geschrieben. Gut, „Morgen“ trifft es auch nicht so ganz. Eher: Jeden Vormittag, viele Abende und einige Nachmittage. Und an einem dieser Morgende hatte ich plötzlich Besuch. Ich schrieb gerade aus Caras Sicht an einer Szene mit Aby, als plötzlich etwas maunzend um meine Beine strich: Eine hübsche, schwarze Katze. Eine Aby! (Im letzten Filmstreifen hier ist ein Bild von ihr zu sehen.) Aby gefiel es so gut bei uns, dass sie gar nicht mehr gehen wollte. Selbst als wir von unserem Tagesausflug nach Hause kamen, lag sie noch immer gemütlich auf der Bank im Garten und hatte nur einen vorwurfsvollen Blick für uns übrig. Wie hatten wir sie nur so lang allein lassen können?

Als uns Tatjanas (und inzwischen auch meine Freundin) Alwy besuchte, kam dann auch einer der Gründe, weshalb das alles nur „sowas wie Urlaub“ ist. Neben all den Natur-, Architektur- und Landschaftsfotos, die ich demnächst in Designs, Poster und Kalender verwandeln werde, stand auch ein Fotoshoot am Strand an. Es hat super viel Spaß gemacht – auch oder vielleicht gerade, weil wir beide vollen Einsatz gezeigt haben und dafür mehr als einmal von den Wellen geduscht wurden. Hier übrigens ein paar Bilder vom Shoot.

Die Zeit in Zoutelande und allen anderen kleinen und größeren Orten auf Zeeland war wunderschön – und so, so Bild lastig. Ich würde wahnsinnig gern Kalender aus den Bildern machen. Wenn ihr gleich einen Blick auf die Bilder werfen werdet, dann verratet mir danach doch: Würde Euch ein Kalender oder ein Poster etc gefallen?

Wir haben Middelburg gesehen, Oostkapelle, Westkapelle, Domburg und Veere. Ein Ort hübscher als der andere. Und mit allen Orten verbinde ich nun etwas Besonderes. Mit Veere mein erstes Knöllchen (das war unfair, muss ich sagen. Es war voll und chaotisch und in keinem Auto lag ein Parkticket. Zu der Zeit wussten wir noch nicht, dass das in NL alles digital läuft. Und so warte ich nun auf weniger schöne Post aus den Niederlanden). Darüber hinaus war Veere – trotz des einzigen Schlecht-Wetter-Tags ganz zauberhaft. Gassen und Gärten, wie sie nur einem Fantasy-Roman entsprungen sein können. Zwischen Oostkapelle und Domburg liegt das Kasteel Westhove – früher ein Wasserschloss, heute ein Hostel -, umgeben von einem traumhaften Park. Wir haben uns vorgenommen, das nächste Mal zu kommen, wenn gerade die riesigen Rhododendronsträucher blühen (ein Teil des Waldes/Parks bestand nur aus denen). Ich glaube, dieses Kasteel stellt das perfekte Schreibexil dar. In Westkapelle werde ich vor allem den leckeren Italiener nicht vergessen. Wir sind von Zoutelande bis Westkapelle (und wieder zurück) gelaufen und waren dementsprechend hungrig. Es war so, so lecker! Middelburg ist etwas größer und bildet schon sowas wie das Zentrum von Zeeland. Es war gerade Markt, als wir da waren, und so war es ziemlich voll. Und Middelburg ist Schuld daran, dass ich zwei ganz handfeste Erinnerungen an diese Reise besitze: Zum einen habe ich in einem kleinen Antiquariat eine viel zu preiswerte, schöne alte Kamera gekauft. Zum anderen bin ich über eine Buchhandlung hergefallen (Was? Aber Mary, das ist doch alles auf Niederländisch!). Nun ja … Im Rahmen meiner Recherchen für mein Krimi-Projekt stieß ich auf einen niederländischen Illusionisten, der mich mit seinen „Illusies“ inspiriert und begeistert. Und rein zufällig hat er auch mit seinem Partner in Crime ein Buch herausgebracht, in dem er viele Illusies und Mindfucks erklärt. Perfekt für mich. Und mit etwas Übung ist Niederländisch wirklich nicht schwer. Ergo hab ich die Gunst der Stunde genutzt und mir sein Buch geholt. Wie der Kerl heißt, wollt ihr wissen? Victor Mids. Vor einer Weile hatte er auch mal ein paar Folgen seiner Serie in Deutschland gedreht. Da hieß sie Mindmagic („Mindfck“ war uns prüden Deutschen offenbar zu provokant – in Sat1 . . .). Aber ich schweife ab!

Amsterdam

Da unser Trip durch die Niederlande zwei Hauptstationen hatte – Zoutelande und Amsterdam -, teile ich meinen Bericht an dieser Stelle. 🙂

Ich kann nicht ansatzweise alles aufzählen, das ich erlebt habe. Aber ich wollte wenigstens ein paar Anekdoten mit Euch teilen. Morgen ist mein Bericht wieder kürzer. Versprochen.

Zum Ende unserer Reise hin (und mit Blick auf den Geburtstag meiner Mutter) zog es uns weiter nach Amsterdam. Mit einem kurzen, chaotischen Zwischenstop in Utrecht, wo ich kurzzeitig Panik schob, als wir Gabriel Bluewing zu Cronos I (oder kurz: mein Auto) nicht mehr fanden. Google hatte die Marke irgendwie falsch gesetzt gehabt und als das Navistimmchen sagte „Sie haben ihr Ziel erreicht“, war mein Auto nirgends zu sehen. Letztlich gelang es uns natürlich doch noch, unsere Schritte zurückzuverfolgen und Bluewing zu finden. Puh! Das hätte den „Urlaub“ ziemlich ruiniert.

In Amsterdam erwartete uns schönster Sonnenschein. Kein Wunder, dass wir am Abend einen Hitzestich hatten. Aber es war doch nur so wenig Zeit für so viel Stadt! Dementsprechend: Ich freu mich auf einen kühleren Besuch im März. Aber für ein erstes Kennenlernen war es toll. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Deshalb wählten wir auch die Hop-On-Hop-Off-Tickets und fuhren bei jeder Gelegenheit durch die Grachten. Mein Lieblingsgag vom Fahrer unseres Wassergefährts: Es heißt, die Kanäle sind drei Meter tief: Ein Meter Wasser, ein Meter Matsch und ein Meter Fahrräder. 😀

Und ja: Wenn Du ein Fahrrad hast, dann bist Du der King in NL. Egal ob auf dem Land oder in der Stadt.

Wie dumm, dass ich kein Fahrrad hatte.

Überlebt hab ich zum Glück trotzdem. Und fasziniert mehretagige Fahrrad-Parkhäuser neben architektonischen Glanzstücken bewundert. Man kann sagen: Die Niederlande sind Mary-freundlich. Ich konnte viel Schreiben, hab tolle Fotos machen können, hatte ein schönes Fotoshoot und hab unglaublich viel Inspiration mitgenommen. Und wenn ihr noch ein paar besagte Bilder sehen wollt, dann schaut doch wieder in den passenden Flickr-Ordner.

Übrigens: Wenn man zum Sightseeing verreist, kann man ja gar nicht genug sehen. So haben wir auf dem Hinweg noch Xanten mitgenommen und auf dem Rückweg die Burg Linn in Krefeld. Beide sind den Besuch definitiv wert und vor allem Xanten hat uns total beeindruckt. Dort wird nach und nach ein römischer Ort ausgegraben und auf und um die Ruinen herum entstehen einzelne Gebäude (klassische Wohnhäuser, Tavernen, Tempel etc) wieder neu und begehbar. Wir haben in einer echten römischen Taverne gespeist. Nach neun Jahren Lateinunterricht und dann nochmal so langem Studium eine ziemlich coole Erfahrung. Ich hab früher in Italien und Griechenland, sowie Syrien, Ägypten und Klein Asien viele Ausgrabungen gesehen. Aber zu erleben, wie das Ganze wirklich „lebendig“ aussieht und funktioniert, ist nochmal was ganz anderes. Solltet ihr noch nicht wissen, was ihr bei Eurem nächsten Tagesausflug unternehmt: Schaut mal vorbei. Es macht Spaß und ihr lernt was dabei. 🙂 Übrigens dank vieler Spiel- und Lernmöglichkeiten auch toll für Kids!

Natürlich ist meine Kamera auch dort zum Einsatz gekommen: Xanten und Burg Linn.

Zingst / Born am Darß

Man könnte meinen, gegen diese beiden Reisen können meine kleinen, kurzen Intermezzi an der Ostsee nicht ankommen. Doch schön und literarisch sowie fotografisch ergiebig waren sie trotzdem. Mein erster Kurztripp führte mich mit meiner lieben Freundin Clari in die Umgebung von Zingst. Einem kleinen Paradies für Fotografen. Ich habe es noch nie zu Horizonte Zingst geschafft (stets ein ungünstiges Timing in Anbetracht meiner anderen Cons). Aber dieses tolle Fotografie-Event hat mich neugierig gemacht und als Clari (ebenfalls ein Workaholic ohne ein Verständnis für das Wort „Pause“ oder „Urlaub“) fragte, ob ich auch mal eine kurze Alltagspause gebrauchen könnte, fuhren wir spontan an die Ostsee nach Zingst. Oder genaugenommen nach Born am Darß.

Wir haben die halbe Fast-Insel erkundet: Ahrenshoop (der anscheinend einzige Ort dort mit Handyempfang – am Strand jedenfalls), Prerow (einem Urlauber unfreundlichen Ferienort), Wiek am Darß (unser Nachbarörtchen) und natürlich Born am Darß selbst. Und wir haben den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unsicher gemacht. Eigentlich hatte ich ja nach Zingst gewollt. Aber um uns herum war es so schön, dass ich nicht bis nach Zingst gekommen bin. 😀 Das nächste Mal dann.

Unser sehr kurzer Kurztrip wurde musikalisch begleitet durch ein großes Unwetter mit Donner und Krachen und heulende Sturmböen. Aber zwischendurch gab es genug Sonnenschein und Sternenglanz für ein paar schöne neue Bilder. Die schönsten Bilder entstanden dabei an unserem ersten Abend und an unserem letzten Morgen. Am Abend mit einem Segelboot direkt vor der untergehenden Sonne – ein Traum in Kitsch und Glutrot. Am Morgen gab es bei Sonne und Sturm beeindruckende Wellen. Ich bin auf den Wellenbrechern weiter ins Wasser gelaufen für bessere Bilder. Und was soll ich sagen: „ins Wasser“ traf es leider besser, als ich geplant hatte. Denn die Sturmflut hat doch höhere Wellen produziert, als ich geahnt hatte… Mein einziges Ziel: Rette die Kamera! Ich stand also mit zusammengekniffenen Augen auf Holzpfosten zwischen sehr hohen Wellen und hielt die Kamera weit über meinen Kopf.

Wir haben es beide gut überstanden. Aber was für ein Abenteuer! (Übrigens ein Abenteuer in Weiß, was die Dusche noch etwas … unangenehmer machte …)

Wie schon angedeutet, war unser Besuch in Prerow eher enttäuschend. Irgendwie hatte dort offenbar niemand ein Interesse daran, Geld zu verdienen. Das Tourismusbüro kannte die Zeiten der Kutschen und Tingelbahnen nicht. Cafés und Restaurants hatten über Mittag zu. Und Geschäfte räumten trotz interessierter Kunden noch vor Ladenschluss alles zusammen und verschlossen ihre Türen. Irgendwie kamen wir uns seltsam unwillkommen vor.

Born am Darß – Heimat unserer Ferienwohnung – war da ganz anders. Ein idyllisches Örtchen, das größer ist, als man denkt. Und lauter kleine Überraschungen für seine Besucher bereithält.

Vom Nationalpark hatten wir nicht so viel. Das war am Tag bevor das Unwetter am Abend über uns hereinbrach. Dementsprechend war überall eine Affenhitze. Vor allem am Strand. Der Rundwanderweg um den Leuchtturm wurde deshalb von uns drastisch gekürzt. Wir haben uns lieber auf die Waldstücke konzentriert. Schatten ist ein nicht zu unterschätzendes Gut.

Was für Bilder ich unter vollem Einsatz fabriziert habe, könnt ihr in diesem Flickr-Ordner sehen.

Heringsdorf

Wie ihr merkt, hat es mir die See in diesem Jahr besonders angetan. Es zog mich noch einmal mehr an die Küste und wieder war es die Ostseeküste. Genauer: Heringsdorf auf Usedom.

Zuhause waren die letzten Monate vor allem voller Design-Aufträge und ich kam viel seltener zum Schreiben, als ich es geplant hatte. Umso wichtiger war mir, dass ich trotzdem einen Weg finde, mit Nafishur voranzukommen. Da schlug mir meine Mutter ein Schreibexil vor. (Ich habe ja den Verdacht, dass es ihr einfach Spaß macht, mit mir zu verreisen, aber das kann ich auch nur zurückgeben.)

Die Folge ihrer Idee zumindest, war ein sehr kurzfristiger Ausflug nach Heringsdorf. Unsere Nachbarin kam mit ihrer Tochter von dort wieder und schwärmte, bis wir kurzerhand unsere Koffer packten. Und das Unterfangen gelang: Sowohl das Hotel, als auch der Strand (abends/nachts) boten wunderbare Plätze zum Schreiben. Vor allem das Hotel war wirklich eine Überraschung. Sommerterreassen, Sommergarten und Wintergarten, x kleine Nischen und Ecken, wo man wunderbar in andere Welten abtauchen konnte. Und da das Wetter recht gut war, war der Wintergarten vollkommen leer: Ein gläserner Palast auf dem Dach des Hotels, der komplett begrünt war. Ich kam mir vor wie in Nafishur.

Und ich habe meiner Mutter ein bisschen Fotografie beigebracht. Auf diese Weise entstanden so einige Bilder von mir beim „Schreiben“, die überhaupt nicht gestellt sind. Niemals nicht. Ich guck immer so, wenn ich schreibe. 😀 Aber so habe ich endlich mal ein paar nette, neue Bilder für meine Websites und Social Medias. Ich finde, meine Mutter hat sich wirklich gut geschlagen. Ihr Metier ist eigentlich die Leinwand (ich liebe ihre Bilder und muss sie Euch mal zeigen bei Gelegenheit) und meine Kamera war ihr zu schwer und kompliziert. Dennoch hat sie das wirklich gut hinbekommen. Ich bevorzuge mich eigentlich hinter der Kamera und so ist es gar nicht so einfach, es hinzukriegen, dass ich sage: Ja, das gefällt mir.

Und natürlich hab ich auch selbst fotografiert. 🙂 Vor allem am Abend und bei Nacht. Was meine Mutter und ich so festgehalten haben, das zeige ich Euch hier.

Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Umweg gemacht und sind noch nach Stralsund gefahren. Wir mussten feststellen, dass es beinah zehn Jahre her war, dass wir das erste und letzte Mal im Ozeaneum waren. Und es hat sich gelohnt, wieder hinzugehen. Man kann dort wirklich ausgesprochen coole Unterwasserfotos machen. Hier findet ihr ein kleines Best Off. Ich kann einen Besuch dort nur empfehlen – jung und alt. Alles ist behindertengerecht und ausgesprochen kinderfreundlich. Es gibt unendlich viel zu entdecken.

Traurig und verdammt gut gemacht fand ich ein Aquarium zwischen denen mit all den seltenen Fischen und anderen Meeresbewohnern, in dem etwas anderes schwamm: Von weiten dachtest Du „oh, Quallen, cool!“ und dann bist du näher rangegangen und musstest erkennen: Nein, das ist Plastikmüll. In x Formen und Farben. Und daneben hingen Schilder wie bei den anderen Becken. Mit Erklärungen zu den einzelnen Müllstücken. Wie lange der Müll braucht, um zersetzt zu werden. Wie viel davon in den Weltmeeren schwimmt. Wie schädlich Mikroplastik ist. Etc.

Traurig. Aber ein sehr kluger Zug vom Ozeaneum, wie ich finde.

Berlin

Meine letzten Worte in diesem Bericht gelten meiner eigenen Stadt. Zufällig wohne ich in einer Stadt, die für viele andere ein Urlaubsziel ist. Was man täglich um sich hat, das scheint selbstverständlich zu werden.

Gar nicht gut.

Und gar nicht richtig.

Ihr müsst Euch nicht nach Rom oder Amsterdam sehnen. Schaut Euch um. Auch das eigene Zuhause kann Oasen und Geheimnisse bieten. Mir fällt das immer dann auf, wenn ich Freunde zu Gast habe, denen ich meine Stadt zeige. Dann werde ich zum Touristen. Im letzten Jahr war es meine liebe Arantza, der ich meine Stadt zeigte (ehemals aus Spanien, lebt sie heute in München). Und diesmal war es meine liebe Sammi, die mich besucht hat. Sie ist Neuseeländerin und hat einen Europatrip gemacht, der es in sich hatte. Sie hat mir versprochen, bald wieder zu kommen.

Außerdem habe ich mit meiner Mutter die Botanische Nacht besucht. Das hatte ich schon seit Jahren vor. Es sind einige schöne Bilder entstanden. Aber ich muss ehrlich sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand, der einmal in den Gärten der Welt am anderen Ende Berlins war, wieder in den Botanischen Garten geht. Im Vergleich ist er leider irgendwann im Laufe der Zeit hängengeblieben.

Damit bin ich für heute am Ende angekommen. Ich hoffe, ich habe Euch nicht erschlagen. Sollte ein Link nicht funktionieren (nicht ohne Anmelden zB), dann sagt bitte Bescheid. 🙂

Morgen habe ich eine kleine Überraschung für Euch. Und ich verspreche, da fasse ich mich kürzer. 🙂

Sincerely

Eine lange Woche und der Self-Publishing-Day 2018

by Mary Cronos

Wäre es einfach gewesen, wäre es keine gute Geschichte geworden.

Eine lange „Woche“

Die Woche nach Pfingsten war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung für mich. Sie begann mit einem spontanen Pfingstbesuch durch meine Agentencrew von Mission:Change. Wir waren zum ersten Mal seit viel zu langer Zeit (Jahren) wieder alle vier vereint und haben gemeinsam die Gärten der Welt in Berlin unsicher gemacht. Schaut doch mal in die Bilder rein. Einer meiner absoluten Lieblingsplätze in der Hauptstadt. Aber die Belohnung dieses Ausflugs war mein erster Muskelkater seit langem.

Gut … seit einer Woche. Denn davor führten für mich alle Wege nach Rom. Eine der schönsten Städte, die dieser Planet zu bieten hat. Dementsprechend viele Kilometer und Stufen habe ich dort innerhalb einer knappen Woche hinter mich gebracht. Und dementsprechend viele Bilder habe ich gemacht. Wollt ihr mal reinschauen? Highlight war mein (zugegeben nicht ganz reales) Meeting mit Julius Caesar für ein Fotoshoot in Roma.

Und dann war da – nach all den anstrengenden, aber schönen Erlebnissen – diese schrecklich erschreckende Abkürzung „DSGVO“, die viele meiner geschätzten Kolleginnen und viele engagierte Blogger von ihren Webseiten gejagt hat. Bis in die Morgenstunden des Freitag habe ich an meinen verschiedenen Webseiten gesessen, Datenschutzerklärungen nach anwaltlicher Beratung eingefügt, SSL-Zertifikate beantragt und all die Dinge angeleiert, die jenseits der Internetsicherheit nun noch relevanter sind. Das kostete mich einiges an Schlaf und Nerven – genauso wie der mit all dem verbundene Serverwechsel (ich gebe gern zu: ja, ich hätte früher mit den Vorbereitungen anfangen sollen).

Kein Wunder also, dass ich nicht nein sagen konnte, als mich Christian Milkus am Freitagabend zu einem Berliner Autorentreffen eingeladen hatte. Für einen Autor – jenes Wesen, das eher als Einzelgänger verschrien ist – gibt es nämlich nichts Gesünderes und Regenerierenderes, als sich mit seinesgleichen zu treffen. Der Haken an dieser seelischen Erbauung war nur die Uhrzeit, zu der ich es nach dem Packen meines Koffers endlich ins Bett schaffte.

Das Resultat waren ganze zwei Stunden unruhigen Schlafs (begründet in der Panik zu verschlafen) bevor ich mich auf den Weg nach Düsseldorf machte – zum Self-Publishing-Day 2018. Direkt das nächste Event, auf dem ich mich als Autorin zuhause fühlen durfte.

Der Self-Publishing-Day 2018 in Düsseldorf

Den Self-Publishing-Day lernte ich dank meines ehemaligen Schützlings und meiner lieben Kollegin E.R. Swan schon früher kennen. In diesem Jahr bin ich nun recht spontan als Speaker eingesprungen. Wer mich kennt, der weiß, wie gern ich nicht nur schreibe, sondern auch rede. Bei aller Nervosität hat mir der Vortrag so auch dieses Mal viel Spaß gemacht.

Wenn ich meine Workshops und meine Vorträge vergleiche, dann merke ich, dass mir bei Vorträgen die direkte Interaktion mit meinen Zuhörern fehlt. Sie kann nicht so intensiv sein, wie bei einem Workshop. Dennoch durfte ich die Erfahrung machen, dass meine Zuhörer mir tatsächlich zuhörten. Zuhören ist keine Selbstverständlichkeit. Schon gar nicht, wenn der eigene Vortrag der vorletzte Beitrag nach einem langen (und verflucht heißen) Tag voller Input ist. Umso dankbarer bin ich all den lieben Kolleginnen und Kollegen, die weder gegangen sind, noch eingeschlafen.

Aber der Vortrag war nicht mein einziges Highlight an diesem Tag. Davor hatte ich die Freude, mein erstes Radiointerview zu führen – mit dem Literaturradio vom Freien Deutschen Autorenverband – LV Bayern. Gestern ging es Online und so will ich gar nicht viel darüber verraten – außer dem Link zum Interview: Hört mal rein. Übrigens finden sich dort auch lauter andere interessante Interviews, die während des SP-Days aufgenommen wurden – und auch viele andere spannende Inhalte. Stöbert doch mal durch die Website – nach meinem Interview. 😉

Darüber hinaus habe ich lauter großartige Menschen wiedergesehen und neu kennengelernt. Im Nu hatte sich unsere schreibwütige Rotte zusammengefunden. Und ich hab die armen Mädels wahrscheinlich nahezu tot gequatscht. Trotzdem sind sie in der Nacht freiwillig mit mir zum Rheinufer gekommen, um das große Feuerwerk zum Abschluss des Düsseldorfer Japantages zu sehen. Für mich – und auch die anderen – war es tatsächlich das erste Mal, dass wir dieses besondere Feuerwerk live zu Gesicht bekommen haben. Es war phänomenal. Und statt es einfach für mich zu genießen, kam ich auf die verrückte Idee, es live in meiner Instagramstory zu teilen (mit der linken Hand) und parallel Fotos zu machen (mit der rechten Hand). Ich bin gespannt, ob die Bilder brauchbar sind. Ich hoffe es sehr.  … [Nach der Sichtung und Bearbeitung:] Ja, ein paar Bilder haben auch frei Hand geklappt. Schaut doch auch da mal rein.

Eigentlich sollte man meinen, eine lange Woche, eine sehr kurze Nacht und ein aufregender Tag würden für Müdigkeit sorgen, aber was soll ich sagen: Stattdessen folgte noch eine entspannte Plauderei bei Pizza und Wein bis zwei Uhr in der Nacht. Es gibt schließlich nichts besseres, als im Sommer die Zeit des Tages zu genießen, in der man sich ungestraft durch Hitze im Freien aufhalten kann – und das dann auch noch mit einer reizenden Kollegin.

Allerdings sorgt jede lange Nacht in mir automatisch für eine latente Panik, am kommenden Morgen zu verschlafen. Vor allem, wenn man in einem Einzelzimmer übernachtet und am nächsten Tag pünktlich auschecken muss. Geschlafen hab ich trotzdem diesmal wie ein Stein. Und was soll ich sagen: Ich bin pünktlich aufgewacht (wenn man in diesem Stadium schon von „wach“ reden kann) und hatte die Freude, dieses Abenteuer mit einem tollen Frühstück ausklingen zu lassen, bei dem ich direkt noch weitere Schreib- und Literaturwütige kennenlernte.

Tja, und das war meine vergangene Woche.

Ein spontaner Sonntag

Nein.

Noch nicht ganz.

Wenn ich nämlich in NRW bin, dann gibt es so einige Freunde, die Ansprüche erheben. 😀 Und ich auch. Meine liebe Agentenfreundin Tatjana holte mich ab und machten uns auf den Weg nach Xanten (eine relativ spontane Idee). Nun ja. Wie das so mit spontanen Ideen ist: Sie können durch noch spontanere Ideen abgelöst werden.

Erste Planänderung: Zwischenstopp auf der Burg Linn bei Krefeld. Das Schild an der Autobahn – zusammen mit Tatjanas Ortskenntnis und Empfehlung – sorgten dafür, dass ich eine wunderschöne mittelalterliche Burg kennenlernen durfte. Zusammen mit dem kleinen aber feinen dazugehörigen Jagdschloss. Ein paar Bilder habe ich auch hier gemacht – ihr kennt mich. Ich kann nicht ohne. 🙂 Wollt ihr mal reinschauen? Die Küche im Jagdschloss ist zauberhaft!

Hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon gewusst, was unsere zweite Planänderung vorsehen würde, hätten wir uns beim Frühstück und auf der Burg Linn weniger Zeit gelassen. Denn kaum hatten wir Xanten erreicht und von Ferne einen Blick auf die römischen Überreste geworfen, kam uns ein neuer Gedanke. Wir waren

Gar nicht so weit weg von den Niederlanden. Und das wiederum hieß: Wir waren nicht weit weg von dem, was uns an diesem heißen Tag Kühlung verschaffen konnte: Der Nordsee. Kurzerhand rechneten wir mittels Navi aus, was so möglich war und es stellte sich heraus: Wenn wir direkt losführen, dann hätten wir eine gute Stunde am Stand von Zoutelande.

Fünf Stunden im Auto für eine gute Stunde am Strand? Manchmal macht man solch verrückte Dinge. Zumindest wenn die Reisebegleitung stimmt und einem auch das Autofahren selbst Spaß macht. Manchmal, das war am vergangenen Sonntag fällig.

Der Hinweg lief super. Keine Staus oder andere Ärgernisse auf der Straße. Wir lagen super in der Zeit. Zu schaffen machten uns nur die Gewitterwolken, die sich über uns zusammenbrauten. Aber da sowohl Tatjana als auch ich hoffnungslose Optimisten sind, fuhren wir dennoch stur weiter. Immerhin waren wir inzwischen schon fast da!

Kaum kam das erste Hinweisschild für Zoutelande verzogen sich die düsteren Wolken und hinterließen nur eine dunkle Vorahnung am Horizont. Unsere Stunde am Strand erhielt schönsten Sonnenschein, der zusammen mit dem Wasser der Nordsee an den Füßen und der milden Seeluft im Gesicht eine wirklich schöne Mischung ergab. Allerdings zogen am Ende unserer Frist von der See aus neue dunkle Wolken auf. Wir beschlossen, etwas früher als geplant den Rückweg anzutreten.

Dass diese Entscheidung bahntechnisch meine Rettung war, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wir klopften uns lachend den Sand von den Füßen und blickten mit einem Staunen im Gesicht dem drohenden Unwetter entgegen. Vom Auto aus sah es nicht mehr ganz so beängstigend aus wie am Strand.

Beängstigend hingegen waren die nicht enden wollenden Umleitungen und der viel zu lange Stau wegen einer Brückensperrung auf dem Rückweg. Hilflos musste ich zusehen, wie aus unserer guten Stunde Puffer immer weniger Minuten wurden.

Tatjana hat am Steuer wahre Wunder vollbracht und mich dann ganze fünfzehn Minuten vor der Abfahrt meines Zuges am Bahnhof rausgeschmissen und so kam ich gerade noch rechtzeitig auf dem Bahnsteig an.

Happy End

Die Woche – oder vielmehr Wochen – waren eine Herausforderung. Die Wochenenden auch. Auf seine ganz eigene, besondere Weise. Aber ich will nicht eine Minute davon missen. Und wäre es nicht so spannend und knapp am Ende geworden, wäre die Geschichte doch auch nur halb so schön zu erzählen gewesen. Wer als Autor Wert auf einen Spannungsbogen in seiner Geschichte legt und seinen Protagonisten dafür das Leben schwer macht, darf sich eben nicht beschweren, wenn er selbst in seinem Leben ähnlichen Spannungsbögen ausgesetzt ist.

Wieder in Berlin bekam ich übrigens diesen beeindruckenden Himmel zu sehen. Bilder aus Zoutelande bekommt ihr erst Ende Juli zu sehen. Da werde ich nämlich das nächste Mal dort sein. Und dann nicht nur für eine Stunde. 🙂

Sincerely

Festival Fantasia

by Mary Cronos

Vor zwei Wochen um diese Zeit kämpften ein halbes Dutzend Autoren und deren treueste Gefolgsleute im Königreich Schierke nahezu verzweifelt gegen die Macht des Windes an, um ihr Obdach zu schützen. Sie nutzten all ihre Kraft und ihren Starrsinn, aber nach vielen Stunden des Engagements mussten sie machtlos miterleben, wie die Beine ihres Zelts sich mehr und mehr verbogen und schließlich vollständig brachen…

Dramatisch. Aber ich sollte von vorn anfangen. Vorn, das ist in diesem Fall das Hochwasser, das zu dieser Zeit vielen Orten im Harz schwer zusetzte. Erschrocken sahen wir die Nachrichten und fragten uns, wie wir trockenen Fußes zum Festival Fantasia nach Schierke kommen sollten. Wir – das waren in diesem Fall meine Mutter und ich, denn sie hatte sich bereiterklärt, mich auf meine Reise in dieses fantastische Königreich der Feen und Elfen zu begleiten.

Wir waren unglaublich froh und erleichtert, als wir es am Freitag trockenen Fußes in ein trockenes Schierke schafften und von der Sonne und vielen freundlichen Menschen begrüßt wurden. Die Tourist Info war so freundlich, eine große Ladung Nafishurbücher für mich in Empfang zu nehmen, so dass ich nicht 50 Bücher mittels Flixbus transportieren musste (das wäre neben dem Kameraequipment, Leseproben und was ein Autor und Fotograf sonst noch so braucht auch schwierig geworden). Bis auf einen kurzen Schauer am Freitag Abend vor dem Event und einem kurzen Schauer am Sonntag Abend am Ende des Events blieb es zum Glück sonnig und trocken. Eigentlich war das Wetter perfekt für dieses besondere Fantasy-Event, das im Freien stattfand. Das Einzige, das zumindest unserem Lesezelt Schwierigkeiten machte, war der Wind, der immer wieder in Böen unter unser Dach blies. Am Sonntagnachmittag war es dann tatsächlich so weit und unser Zelt gab den Geist auf.

Aber bis zu diesem Zeitpunkt folgte eine Lesung der Nächsten. Dank einiger Werbeunterstützung durch ganz großartige Händler (Besonders dank Dragonfairy’s Glücksdrachen) hatte ich immer neugierige Zuhörer (sogar einen Feuerdrachen, der von den Dragonfairies zu mir herübergeflogen ist und sich auf meiner Schulter niedergelassen hatte). Aber ich habe nicht nur aus Nafishur berichtet und unsere Gäste mit Cara, Ginga und Dariel bekannt gemacht. Ich hatte auch die Freude, Wissen weitergeben zu können. Mein Schreibworkshop war ein voller Erfolg und uferte in ein angeregtes 3Stunden-Gespräch aus.

Ich hatte und habe selbst viel Unterstützung auf meinem Weg erfahren und ich bin dankbar genug dafür, um so viel Wissen und Gedanken wie möglich an andere, zukünftige Autoren weiterzugeben. In diesem Sinne auch eine herzliche Einladung an die Leser meines Blogs: Wenn ihr Fragen habt: Immer her damit. 🙂

Ich habe es eben schon angedeutet: Ich war nicht nur als Autorin in Schierke, sondern auch als Fotografin. Das Resultat sind über 400 Fotos mit unglaublichen Wesen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Ich habe Feen und Elfen gleichermaßen ins Bild gebannt wie Vampire und Hexen. Vor mir kämpften Krieger und zauberten Druiden. Wer alle Bilder sehen will, kann gern in mein Album schauen.

Das Festival Fantasia hat uns wirklich verzaubert. Nicht zuletzt durch all die wunderbaren Menschen (und alles andere an Wesen), die wir dort kennenlernen durften. Neben Dragonfairy’s Glücksdrachen samt ihren süßen Schwausis (dazu bald mehr, denn wir haben eine gemeinsame Überraschung für Euch) haben sich uns noch so einige andere liebe Menschen ins Gedächtnis und ins Herz gebrannt: Leslie-Ann mit ihrer Mutter und ihren wunderschönen, nostalgisch-romantischen Schmuckstücken, Cartara mit ihrem besonders elfenhaften Kunsthandwerk, den verrückten Hutmacher mit Hüten jenseits von jeder Vorstellungskraft und Sinari-Fae, die mit ihrer Kunst aus jedem eine Fee machen kann. Und das sind nur die, die mir gerade einfallen. Es war uns ein Fest, Euch alle kennenzulernen. Ihr habt das Festival vor allem auch für meine Mutter zu etwas ganz Außergewöhnlichem und Guten gemacht. Es ging uns mit oder ohne Lesezelt gut wie lange nicht. Als wir kein Obdach mehr für die restlichen Stunden hatten, wurden wir von Annett und Marko und ihren Drachen freundlich aufgenommen und eingeladen, bei Sinari Fae doch eine spontane kleine Lesung zu halten.

Es war wirklich eine schöne Zeit! Vielen Dank an alle, die sie uns versüßt haben.

Sincerely

Ankündigungen und Neuigkeiten

by Mary Cronos

Hallo Welt,

die nächsten Tage und Wochen werden sehr aufregend für mich sein.
Am kommenden Wochenende werde ich mich einmal mehr unter die Vampire der BloodyNightCon Europe in Brüssel wagen – dieses Mal allerdings in zivil und ohne einen Agenteneinsatz der Mission:Change (aber wer weiß…schließlich sind Agenten immer auf einer Mission).

Anschließend breite ich die Flügel aus und fliege gen London, um dort ein weiteres aufregendes Colors of Cronos Kapitel aufzuschlagen. Wieso, weshalb und warum ich in London bin, werde ich Euch noch ausführlicher berichten und das beinhaltet auf alle Fälle viele Postings aus der Stadt der Detektive, Geheimagenten und Abenteurer (dafür lohnt es sich auch, ab und an auf meinem Instagram Account @marycronos und in Facebook vorbeizuschauen).

Aber das ist nicht alles. Nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit dieser „kleinen“ Reise hab ich ein paar Neuigkeiten für Euch. Drei an der Zahl. Und weil ich eine gemeine Autorin bin, endet diese Nachricht mit einem Cliffhanger, Neugier und fehlenden Informationen. Weil ich aber vielleicht doch nicht ganz so gemein bin, gibt es immerhin drei Tipps zu diesen drei Neuigkeiten. Ihr könnt gern raten, was es damit auf sich hat:

  • Teaser 1: Fluchen für einen guten Zweck.
  • Teaser 2: Mitten ins Herz – mit viel Gefühl.
  • Teaser 3: Elfen, Feen und jede Menge Fantasie.

Ich kann es kaum erwarten Euch in den nächsten Tagen nach und nach mehr Details zu verraten und hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich!

Sincerely

Autoren, die Erschaffer neuer Welten

by Mary Cronos

Ein etwas anderer Sonntagsgedanke…

Der Autor als Lebensform ist ein höchst kurioses Wesen. Primär von Kaffee und Schokolade am Leben erhalten, existiert er zwischen den Welten. Es sind nicht nur zwei Welten, es sind unzählige. Wo andere Erdenbürger eine Tasse Kaffee oder vielleicht noch ein ihr Leben rettendes Elixier sehen, erkennt der Autor so viel mehr: mögliche Giftmorde, da das herbe Aroma des Kaffees den bitteren Geschmack von Zyankali überdeckt; Szenen von Menschen, die bei Kaffee beieinandersitzen, um dem ungastlichen Wetter jenseits der beschlagenen Gasthausfenster zu entfliehen; oder die Unergründlichkeit des schwarzen Gebräus, das in so vielen Dinger der Finsternis seiner Seele gleicht.

Autoren sind Schöpfer und Zerstörer, Interpretatoren und Selbstdenker, sie sind Meister der Illusion und Irreführung, der Leidenschaft und Verführung, des Mordens und des Tröstens. Ein Blick in ihre Internethistorie ruft schneller den Verfassungsschutz auf den Plan als jeder Terrorist und kaum ein anderer Mensch hat so viele unterschiedliche und irreführende Interessen – vom Schießtraining bis zum Ikebana, von Grundlagen des Medizinstudiums bis zu Botanik.

Autoren leben zwischen den Welten. Schon die Welt aller anderer Lebewesen ist für sie eine andere, eine buntere. Aus jedem harmlosen Detail können sie im Nu eines Augenaufschlags eine neue Welt erschaffen. Sie brauchen keine sieben Tage, sie brauchen sieben Seiten. Sie schaffen Gut und Böse, böses Gute und gutes Böse. Sie schaffen Schwarzweißwelten, die Vorurteile auf den Kopf stellen und Graustufen mischen. Sie schaffen graue Welten und malen sie bunt. Sie malen Welten wie Ölgemälde, so weit, verträumt und farbenfroh. Sie lassen Welten wie in einem Blitzlicht aufleuchten, hinterlassen Nachbilder in unseren Köpfen. Nachbilder, die dem Leser einen kurzen, leuchtenden Einblick in ihre Welten verschaffen. Ölgemälde, die noch lange in seinem Geist verweilen werden, ihn prägen und verwandeln.

Keine Macht ist größer als die des geschriebenen Wortes. Kein Zauber größer als der Bann des ›Nur noch ein Kapitel‹. Wie Leser gezwungen sind, immer mehr und mehr zu lesen, zu verschlingen, zu inhalieren; so sind Autoren dazu gezwungen, ihre Welten preiszugeben, hinauszuschreien, festzuhalten. Autoren leben zwischen den Welten. Den Welten, die sie erschaffen. Sie sehen die Welt bunter, sie sehen die Welt größer, sie sehen eine neue Welt im Schatten eines Staubkorns.

Sincerely

Welcome 2017, it’s a pleasure to meet you too!

by Mary Cronos

me-in-small2017 wird aufregend. Schon jetzt weiß ich, dass ich ab März mindestens einmal im Monat auf irgendeinem Event sein werde. Messen… Conventions… Festivals… Alles rund um meine Kunst, meine Bücher, Fantasy, Charity und was ich sonst noch so fabriziere. Dazu kommt dann das Schreiben in jeder freien Minute und das Fotografieren und „Künstlern“ in jeder beauftragten Minute. Ich habe viel vor mit Colors of Cronos und Mission:Change. Lasst Euch überraschen und begleitet mich auch in diesem Jahr wieder!

Okay, okay. Ein paar Tipps gebe ich Euch:

Wenn alles gut geht, werdet ihr dieses Jahr ganze drei Fantasybücher von mir zu lesen bekommen: Zum einen die beiden Fortsetzungen zu Nafishur, zum anderen einen historischen Fantasyroman, der in den Lowlands Schottlands spielt. Mir macht das Schreiben riesigen Spaß und so kann ich nur hoffen, dass es Euch beim Lesen ebenso ergehen wird!

Außerdem werde ich voraussichtlich auf den Buchmessen in Leipzig, Frankfurt und Berlin zugegen sein, ebenso auf der Phantastika, dem Festival Fantasia, den German Comic Cons in Berlin und Dortmund (vielleicht ja auch in den anderen beiden?) und mit Lesungen und Vorträgen auch zwischendurch überall in Deutschland.

An dieser Stelle sei angemerkt: Wer jetzt denkt „In meine Nähe kommt sie ja sowieso nicht…“, den möchte ich einladen, mal in seiner Lieblingsbuchhandlung vorbeizuschauen und zu fragen, ob sie mich nicht für eine Lesung oder einen Vortrag rund ums Fantasy Schreiben, Welten Erdenken und Bücher Veröffentlichen einladen wollen. Nichts ist unmöglich!

Neben diesen Events möchte ich meine Internetpräsenzen etwas zeitgemäßer gestalten (wie das so ist: für Kundenaufträge ist Zeit, nur für die eigenen Seiten nicht). Ich habe mir bereits Konzepte und Designs erdacht und bin gespannt, was ihr vom neuen Look von Cronos Post und den anderen Seiten halten werdet. Ich plane in diesem Zusammenhang auch einen Onlineshop, über den ihr an signierte Bücher und Nafishur-Merchandise ebenso kommen werdet, wie an Postkarten und Poster mit meinen Zeichnungen und Designs. Wie eh und je, freue ich mich auch über neue Aufträge. Bitte bedenkt, dass es – gerade angesichts des jetzt schon vollen Jahres – wichtig ist, sich rechtzeitig bei mir zu melden. Nur dann kann ich Eure Wunschtermine ermöglichen und Deadlines einhalten. Vor allem meine Zeichnungen benötigen viel Zeit, Ruhe und Präzision.

Ich freue mich, von Euch zu hören und bin gespannt, was dieses neue Jahr alles bringen wird. Lasst uns optimistisch und motiviert sein und die Dinge ändern, die uns nicht gefallen. Meckern kann jeder, bringt aber nicht viel – außer schlechter Laune. Ein einzelner kann keinen Weltfrieden auslösen, aber jeder einzelne kann in seinem Umkreis dazu beitragen, in Frieden zu leben – und das ist schon ein ziemlich guter Anfang oder?

 


great-sunset-019-s2017 will be very exciting! There are so many events coming! I can’t wait to tell you, to show you, to meet you! Events about my art, my books, my charity. And I promise to write in every free minute and working on translations too! I’m hoping for three new books being published 2017 (in German, sorry). I will attend several conventions and fairs like the three book fairs in Leipzig, Frankfurt and Berlin, I will be a big part of Phantastika and the Festival Fantasia, and will be active also during the German Comic Cons 2017 everywhere in Germany. There will be readings and lectures too.

And besides those events there will be some more changes: I am working on updating all my websites. I hope, you will like it! There will be also an online-shop about my books (signed), some merchandise about my books, postcards and posters of my art and an easy way to contact me for commissionwork. Like always: I am happy to create for you. Please keep in mind, that it is essential to ask me early enough, if there is a deadline. This year is very full and I have to plan well to find time for every job. And especially my drawings need a lot of time, concentration and precision.

I am looking forward to hear from you and I can’t wait to see, what 2017 is up to. Let’s think positive and be motivated! Change what you don’t like. Don’t be fussy. That’s easy. And it doesn’t help anyone. One single person can’t create world peace. But every one can help to make peace around himself. And that’s a pretty good beginning, isn’t it? 😉

Sincerely

the wingscriber pls sig

Good Bye 2016. Was nice to meet you!

by Mary Cronos

feuerwerk[English below ;)]

Was für ein Jahr. Ich kann all die tragischen, schockierenden Ereignisse nicht verdrängen. Aber ich will auch nicht vergessen, meine Dankbarkeit für all das zu zeigen, was 2016 für mich bereichert und zu etwas Besonderem gemacht hat.

Ich war viel unterwegs: In Leipzig zur Buchmesse, auf Rügen, in der Bispinger Heide und in Thüringen zum Kurzurlaub mit der Familie, zur BloodyNightCon Europe in Brüssel und der Comic Con Germany in Stuttgart, zur Photokina in Köln, zu den beiden German Comic Cons in Berlin und Dortmund und auch auf der Buch Berlin war ich unterwegs. Auf diese Weise verging kaum ein Monat, in dem nicht ein besonderes Ereignis auf mich gewartet hätte.

Denn all diese Events sind ganz besondere Ereignisse für mich und werden es hoffentlich immer sein. Ich genieße jede Chance, nicht einfach Likes oder Kommentare zu bekommen, sondern direkt mit Menschen sprechen zu können – ganz egal über welchen Teil meiner Kunst. Es ist mir jedes Mal eine große Ehre, wenn mich jemand um Rat fragt oder etwas rund ums Fotografieren, Zeichnen oder Schreiben erklärt haben möchte. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und zugleich kann ich dabei anderen helfen. Das funktioniert nirgends so gut wie auf einer Messe oder Convention.

Außerdem habe ich meine Liebe für Lesungen und Vorträge entdeckt (ihr wisst schon: als diejenige, die vorn steht und mehr redet als die anderen). Ich bin vor allem was das angeht wirklich gespannt auf das neue Jahr!

Durch all diese Events hat das Jahr mir viel Spaß gemacht, aber auch viel abverlangt. Doch gerade diese Mischung hat mir gezeigt, wie wichtig und schön es ist, Menschen an seiner Seite zu wissen, die einem in all seinen Verrücktheiten und Plänen unterstützen, die das Unmögliche möglich machen, die das Kleine groß machen und die einem folgen, egal wohin man sie führt. Vor allem in meinen Mädels von Mission:Change habe ich solch besondere Menschen gefunden. In den ersten beiden Jahrzehnten meines Lebens habe ich immer wieder erleben müssen, wie es ist, sich allein zu fühlen, keine Freunde neben sich zu haben. Um so mehr genieße ich jetzt jede kleine und große Geste voller Dankbarkeit.

Mein Vorsatz für das neue Jahr hat deshalb zwei Teile:

Vergiss niemals dieses Gefühl der Dankbarkeit und wie viele andere an deinen Erfolgen mittragen.

Und

Honoriere die Hilfe anderer, indem du aus deinen Träumen Erfolge machst.

Danke an jeden, der mir in diesem Jahr beigestanden hat – egal ob durch tatkräftige Hilfe auf den Events oder Online oder Zuhause, durch den Kauf meiner Schätze, durch die Erteilung und Vermittlung von Aufträgen oder das Weitersagen an andere. Danke an alle, die mir zugehört haben, die hier fleißig mitlesen, die Likes verteilen und denen das, was ich zu sagen und zu zeigen habe, nicht egal ist.


feuerwerk-02What a year! I can’t and won’t forget all the tragic and terrible things that happened in 2016. But I am also not willing to forget all those things, I am thankful for. There are so many things, that made my last year special. I traveled a lot: Bookfair in Leipzig, little family-trips around in Germany, the BloodyNightCon Europe in Brussels and also the Comic Con Germany in Stuttgart. I visited the Photokina in Cologne and had a booth at both German Comic Cons in Berlin and Dortmund. In November I also joined the small but lovely and growing Berlin Book Fair. There was at least one event nearly every month.

All those fairs and conventions made my year special. I love and enjoy them so much. It makes a big difference, if you only talk digitally – including getting likes and comments – or talk to fans in person, signing books and art and answer questions face to face. The best thing about it is, being asked for advice. I’m feeling very honored about that and love to help – no matter about what part of my work: books and publishing, drawing, designing, photography… 

Maybe because of that I realized my big love for having readings (of my books) and lectures (about how to do what I do). I can’t wait what 2017 will bring me about this. And hopefully I will find a good teacher for my English skills. I admit: My English sucks. At least, it feels like it. I hope, you can understand me anyway. I’m doing my best, to report here in both languages for you. 😉

Anyway. Because of all those events and special experiences this year was full of fun, but much work too. This mixture of stress and joy makes me aware of all those people, who are standing by my side – no matter what that means for them. I have the pleasure to share my life with friends and family, who support me, who join my crazy journey and follow everywhere, where I lead them too. Especially my Mission:Change-Ladies belong to those people and I am so happy about it!

During the first two decades of my life, I felt lonely very often. Especially during schooltime. Maybe it’s because of that, that I enjoy my friends so much and don’t take them for granted.

Therefore I have two resolutions for the new year and every one after it:

Never forget that feeling of deep gratitude and never forget who supported you for your successes.

And

Show your gratitude by achieving your goals and dreams!

Thank you to all of you, who stood next to me during this year – no matter how (online or here in Berlin, with support for my work or myself, with trust in my work and joy for my art). Thank you for beeing with me, reading and liking what I have to say and show.

 

Sincerely

the wingscriber pls sig

Tür 24

by Mary Cronos

In dieser ungastlichen Nacht retteten Sie sich in einen alten Stall, in dem im Sommer wohl die Ernte gelagert wurde. Es war zugig und dunkel, aber besser als draußen.

Was siehst Du? Was stellst Du Dir vor? Wie geht die Szene weiter? Romantik, Spannung, Humor?

Worum es geht?

Tür 23

by Mary Cronos

Er blieb stehen und musterte den imposanten Eingang. Jetzt kam es darauf an. Er straffte die Schultern und betrat das Gebäude.

Was siehst Du? Was stellst Du Dir vor? Wie geht die Szene weiter? Romantik, Spannung, Humor?

Worum es geht?

Tür 22

by Mary Cronos

Ihr war eiskalt; doch die Kälte kam nicht von außen, sondern aus ihrem tiefsten Inneren. Wie ein gefrorenes Herz.

Was siehst Du? Was stellst Du Dir vor? Wie geht die Szene weiter? Romantik, Spannung, Humor?

Worum es geht?